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Stuttgart: Kaderplanung auf Hochtouren

Die Stuttgarter konnten schon fünf Neuzugänge sowie zwei Vertragsverlängerungen bekanntgeben. Das alles geschah am gestrigen Montag. Der wohl größte Coup ist ein Neuzugang von Manchester City, den sich die Schwaben immerhin 10 Millionen Euro kosten lassen. 

Die Rede ist von Pablo Maffeo. Der spanische U21-Nationalspieler von Manchester City steht nun bis 2023 bei den Schwaben unter Vertrag. Der Rechtsverteidiger hat im letzten Jahr 32 Spiele für den FC Girona bestritten. „Für Pablo Maffeo gab es sehr viele Anfragen aus England und Spanien, dennoch hat er sich für den VfB entschieden“, so VfB-Sportvorstand Michael Reschke: „Pablo ist ein Spieler mit einem großen Herzen und einer enormen Wucht, der als Außenverteidiger eine große Zukunft vor sich hat.“ Laut seiner Berateragentur legt der VfB insgesamt 10 Millionen auf den Tisch, während sich Manchester City zur Sicherheit eine Rückkaufoption verankern ließ.

Schon vor einigen Wochen wurde darüber berichtet, dass der Freiburger Marc Oliver Kempf ablösefrei nach Stuttgart gehen wird, was nun auch offiziell bestätigt wurde. Der U21-Europameister erhält beim VfB einen Vertrag bis 2023, womit die Stuttgarter auch ohne Holger Badstuber über vier Innenverteidiger verfügen würden. Der 29-Jährige hat bereits klar kommuniziert, dass er in der neuen Saison wieder Champions League spielen will. „Unsere Tür ist für ihn immer offen, er wird Anfragen prüfen, dann werden wir sehen, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt. Ich sehe die Chance bei weniger als 50:50“, so Reschke. Mit Borna Sosa haben die Schwaben derweil ihren Wunschspieler für die linke Abwehrseite verpflichten können. Dinamo Zagreb erhält für den 20-Jährigen immerhin 8 Millionen Euro, während der Kroate auch einen Kontrakt bis 2023 unterschrieben hat: „Er ist ein hochinteressanter Spieler für die Zukunft und wird auch bereits in der kommenden Saison wichtig für den VfB sein. Borna zählt als Außenverteidiger zu den interessantesten Talenten in Europa“, so Reschke über das Talent.

Mit David Kopacz (18) und Roberto Massimo (17) konnten sich die Schwaben zwei weitere Talente sichern. Kopacz ist im Mittelfeld zuhause und kommt von der U19 der Dortmunder. Der Rechtsfuß bindet sich bis 2022 an die Stuttgarter und kommt mit der Empfehlung von zwei Einsätzen in der polnischen U21. „Er wird in der kommenden Saison fest dem Lizenzspielerkader angehören“, kündigte Reschke an. Massimo wurde derweil auch von Hoffenheim umworben, doch das Talent von Arminia Bielefeld wird nun langfristig für den VfB aktiv sein. Der Plan ist aber, dass er in der kommenden Saison direkt wieder an die Bielefelder ausgeliehen wird, sodass er in seinem gewohnten Umfeld weiter Spielpraxis sammeln kann. In der abgelaufenen Saison brachte er es immerhin schon auf 7 Einsätz in der 2. Liga.

Derweil konnte man den auslaufenden Vertrag von Emiliano Insua bis 2020 verlängern. Er ist einer der Stammspieler unter Tayfun Korkut. Beide haben sich die Option auf eine weitere Saison im Vertrag verankern lassen. „Der VfB ist seit drei Jahren meine Heimat. Der Verein hat mir gezeigt, dass es einen Ort gibt, an dem man sich wie zu Hause fühlen kann“, so Insua. Mit Ersatzkeeper Jens Grahl bleibt eine weitere Personalie in Stuttgart und verlängerte bis 2020. Der gebürtige Stuttgarter kam 2016 von der TSG 1899 Hoffenheim zurück ins Ländle. „Jens Grahl ist ein Stuttgarter Junge, der sich total mit dem VfB und der Stadt identifiziert“, so Reschke: „Gemeinsam mit Ron-Robert Zieler und Alexander Meyer bildet er ein sehr gutes Torhüter-Team, auf das wir auch in den kommenden Jahren setzen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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