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Bremen: Belfodil muss gehen

Was sich schon seit einigen Wochen angekündigt hat, ist nun auch offiziell abgehakt. Die Bremer werden sich von ihrem Angreifer Ishak Belfodil trennen. „Der Leihvertrag mit Lüttich läuft aus, und es wird keine weitere Zusammenarbeit geben“, so Manager Frank Baumann in einem Interview. Der Verantwortliche bezog sich unter anderem auch auf Stress hinter den Kulissen, den es mit Belfodil-Berater Mohamed Al Faiech gegeben haben soll. 

Fakt ist, dass am 31. Dezember 2017 einen Klausel in Belfodils Vertrag gegriffen hat. Damit löste sich die Kaufoption auf, die die Bremer bis dahin hatten. Das war für die Bremer völlig in Ordnung. „Schließlich möchten wir auch keinen Spieler kaufen, der zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr bei uns sein will“, so Baumann, allerdings war über die Zukunft des Angreifers im Winter noch nichts entschieden wurden. Noch im Frühjahr signalisierte der Verein und der Stürmer, dass ein Verbleib möglich sei, doch daraus wurde letztendlich nichts.

Baumann fand klare Worte. So sollen sowohl Spieler als auch Berater angedeutet haben, den Vertrag mit Standard auflösen zu wollen, sodass der 26-Jährige ablösefrei an die Weser gekommen würde. Zum Ende der Saison vollzogen die Beteiligten dann aber einen Sinneswandel. Belfodil war alles andere als zufrieden mit seiner Jokerrolle und die Bremer unterstellten ihm ein unprofessionelles und vor allem nicht teamfähiges Verhalten. Sein Berater Al Faiech goss zusätzlich Öl ins Feuer, indem er Baumanns Darstellung öffentlich widersprach, wonach Werder gemeinsam mit Belfodil  indem er behauptete, dass sich die Bremer gemeinsam mit dem Spieler für das Verstreichenlassen der Kaufoption entschieden haben. Selbst an die BILD wurden einige vertrauliche Vertragspassagen gespielt. „Berater und Spieler hatten uns seinerzeit gebeten, Standard mitzuteilen, dass auch wir die Option nicht ziehen wollen. Deshalb bleibe ich dabei, dass es eine gemeinsame Entscheidung war“, so Baumann zu dieser Aktion. Fakt ist, dass sich die Wege aller Beteiligten nach nur 4 Toren und einer Vorlage in 26 Spielen nun in beiderseitigen Einvernehmen trennen werden.

 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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