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Bremen: Kruse neuer Kapitän

Bei den Bremern ist Max Kruse aktuell der erst Stellvertreter von Kapitän Zlatko Junuzovic. Aktuell steht noch in den Sternen, ob der Angreifer dann in der kommenden Saison der alleinige Kapitän sein wird, wenn der Österreicher sein Engagement bei den Bremern nach dieser Spielzeit beenden wird. Der Favorit auf den Posten ist er jedenfalls, denn sein Trainer Florian Kohfeldt ist derart von ihm überzeugt, dass er ihn sogar als Beispiel für einen Musterprofi bringt. Ein Kompliment für Kruse, der zu seinen Wolfsburger Zeiten noch als Problemspieler bezeichnet wurde. 

„Max ist ein Stück weit ein Vorbild für das, was auch ich vorleben möchte“, so Kohfeldt: „Er ist total fokussiert auf den Erfolg und sehr interessiert daran, wie wir Leistung optimieren können. Dabei übernimmt er auch viel Verantwortung. Gleichzeitig bringt er die Lockerheit mit, die wir für unsere Spielweise auch unbedingt brauchen. Wer so spielen will wie wir, der muss mutig sein, auch mal frech sein. Das geht nicht nur mit Musterschüler-Mentalität. Max‘ Mentalität ist extrem gewinnbringend für die Mannschaft.“ 

Es kann also sehr gut sein, dass Kruse in der kommenden Saison der neue Kapitän der Bremer sein wird. Zumindest spricht laut Kohfeldt nichts dagegen: „Max hat die Persönlichkeit und die Qualität, andere zu führen, ohne dass seine Leistung darunter leidet“, so Kohfeldt, der aber auch andere Namen nannte: „Für Niklas Moisander, Thomas Delaney oder Philipp Bargfrede gilt das ganz genauso.“ Bis zu dieser Entscheidung wird es dann aber noch bis nach der Sommerpause dauern, denn der Trainer will die Gruppe zunächst noch über einen gewissen Zeitraum beobachten. Gegebenenfalls kommt dann auch noch die eine oder andere Zukunftsplanung hinzu. „Wer sich in der laufenden Transferperiode mit einem Wechsel beschäftigt, kann nicht Kapitän werden“, so Kohfeldt.

Das könnte zum Beispiel gegen Delaney sprechen, der aus seinem Wunsch von der Premier League noch nie ein Geheimnis gemacht hat. Zumindest mit Kruse, Moisander und auch Bargfrede kann Kohfeldt aber wohl über den Sommer hinaus planen. Fakt ist, dass dieses Trio auf jeden Fall zum Mannschaftsrat gehören wird. Hinzu kommt dann auch noch Delaney und Youngster Maxi Eggestein. Es könnte aber auch sein, dass Kohfeldt eine andere Strategie fährt. Kruse ist ohnehin schon ein Leader auf dem Platz. Wenn er die Binde dann an den eher zurückhaltenden Moisander übergeben würde, wäre die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. So oder so muss es aber zunächst das Ziel der Bremer sein, eine bessere Hinrunde zu spielen, als es diesmal der Fall war – egal mit welchem Kapitän.

 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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