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Wolfsburg: Was wird aus Arnold?

Langsam wird es eng im Tabellenkeller. Die Mainzer konnten mit dem 2:0 über die Freiburger mit eben diesen gleichziehen und haben auch noch den VfL Wolfsburg mit 30 Punkten im Gepäck. Es sieht also alles danach aus, als gäbe es in den letzten 4 Spielen einen packenden Dreikampf um den Klassenerhalt, bei dem am Ende einer den Gang über die Relegation gehen muss, wenn man davon ausgeht, dass weder die Kölner noch die Hamburger ein großes Comeback schaffen. Bei den Wölfen will vor allem Eigengewächs Maxi Arnold diesen Weg vermeiden und ist dabei in Gedanken noch in der Vorsaison, als man erst in den Extraspielen gegen Eintracht Braunschweig den Verleib in der 1. Liga klarmachen konnte. 

Arnold hat sich das Spiel zwischen den Mainzern und den Freiburgern selbst nicht angeschaut. Ein Blick auf das Ergebnis reichte ihm, um festzustellen, in welcher Lage sich die Wolfsburger wieder einmal befinden. „Verrückt, jetzt haben wir alle 30 Punkte“, so der Mittelfeldspieler. Die Wolfsburger brauchen nun dringend Punkte, wenn man nicht wie in der letzten Saison wieder über die Relegation gehen will. Am besten würden sie damit schon am kommenden Freitag bei der Partie gegen die Gladbacher anfangen. Es kommt dabei zu einem Wiedersehen mit Ex-Trainer Dieter Hecking, der mit den Fohlen ebenfalls eine schwere Phase durchstehen muss. Arnold berichtete, dass es zum ehemaligen Übungsleiter keinen Kontakt mehr gibt.

Auf die Gunst Heckings können sich die Wölfe ebenfalls nicht verlassen und so führt kein Weg daran vorbei, dass man sich den Klassenerhalt selbst verdienen muss. Immerhin hat man die letzten 3 Spiele in Folge nicht verloren und es gab jeweils kein Gegentor. Trotzdem scheint der VfL angezählt zu sein. “Wenn wir unser Spiel spielen“, so Arnold, „dann sind wir schwer zu schlagen. Ich hatte schon bessere, aber auch schlechtere Phasen. Es ist schwierig, in solchen Situationen zu glänzen. Es gibt zu viele Aufs und Abs. Mein Berater hat mir gesagt aus schlechten Situationen lernt man mehr als aus guten.“ 

Zumindest nach außen hin macht sich Arnold aktuell noch keine Gedanken um seine sportliche Zukunft. Er hat bei den Niedersachsen noch einen Vertrag bis 2022 und würde gern mit seinem Verein wieder erfolgreich sein. Es ist aber selbst im Falle des Klassenerhalts gut möglich, dass es ihn im Sommer an eine andere Wirkungsstätte zieht.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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