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Wolfsburg: Personelle Probleme

Die Wolfsburger haben in diesen Tagen alle Hände voll mit dem Abstiegskampf zu tun. Für das anstehende Kellerduell gegen den SC Freiburg müssen die Wölfe nun aber auf Verteidiger Jeffrey Bruma verzichten. Der 26-Jährige liegt mit einem grippalen Infekt flach und vergrößert damit noch einmal die Personalsorgen, die sein Trainer Bruno Labbadia ohnehin schon hat. Damit könnte die große Stunde für Paul Jaeckel schlagen, der vor seinem Debüt in der Liga steht, nachdem er schon im vergangenen Spiel gegen Berlin zum Kader gehörte. 

Der Einsatz von Bruma steht schon seit mehreren Tagen auf der Kippe. Nun musste Labbadia bestätigen, dass der niederländische Nationalspieler nicht mit in den Breisgau fahren kann. Der Verteidiger liegt krank im Bett und muss von dort aus die Daumen drücken. Das bringt Probleme mit sich, denn auch sein nomineller Vertreter Felix Uduokhai ist nicht einsatzbereit. Der 20-Jährige hat aktuell mit anhaltenden Knieproblemen zu tun und wurde damit zu einem Spezialisten geschickt, “damit er in dieser Saison noch eine Rolle spielen kann“, so sein Trainer über den Twitterkanal der Wölfe.  Ebenfalls nicht mit dabei sein wird der gesperrte Josuha Guilavogui (Gelb-Rot), sowie John Anthony Brooks, Sebastian Jung und Jakub Blaszczykowski, die sich noch im Aufbautraining befinden.

Durch die zahlreichen Ausfälle rückt nun Paul Jaeckel in den Fokus. Der Youngster gehörte bisher dreimal zum Kader der Wölfe, kam aber bisher noch nicht zum Einsatz. Nun könnte seine große Stunde schlagen. Mittlerweile trainiert er schon seit einigen Wochen mit den Profis und ist damit „definitiv eine Alternative“, so Labbadia. Mit Dominik Franke steht noch ein weiterer Akteur aus der zweiten Mannschaft das erste Mal im Kader. Franke kam im Juli letzten Jahres von RB Leipzig zu den Amateuren der Wölfe und bringt es bisher auf 18 Einsätze in der Regionalliga Nord. Derweil hofft Labbadia, dass die Niedersachsen ihre Torflaute endlich beenden können. „Wir müssen uns das Tor erarbeiten und noch zwingender werden“, so Wolfsburgs Coach vor dem Duell gegen den Sportclub, der aktuell vier Punkte vor dem VfL liegt. Labbadia ist gewarnt und weiß, dass es ein schweres Spiel für den VfL wird. Kein Wunder, dass die letzten Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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