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HSV: Land unter und personelle Probleme

Die Hamburger werden im Endspurt der Saison auf Mergim Mavraj verzichten. Der Innenverteidiger wurde mittlerweile von den Hanseaten zur U21 abgeschoben. Heute geht es im hohen Norden unter anderem um die Zukunft von Walace und Kyriakos Papadopoulos, die sich beide in letzter Zeit alles andere als optimal verhalten haben.

Der neue Trainer Christian Titz ist weiterhin fleißig dabei, die erste Mannschaft des HSV umzubauen. Nach dem missglückten Einstieg gegen die Hertha (1:2) strich er schon die beiden Profis Kyriakos Papadopoulos und Walace aus dem Kader. Im Endspurt der Saison wird er unter anderem auch auf Mergim Mavraj verzichten, der sich nun bei der U21 fit halten kann.

Der 31-Jährige, der am Dienstagabend von der Länderspielreise mit Albanien zurückgekehrt war, erfuhr die Nachricht, dass er sich bis auf Weiteres in der U21 fit halten soll. Schon heute Vormittag wurde ihm das von seinem Trainer Titz und den Verantwortlichen Thomas von Heesen und Bernhard Peters mitgeteilt. „Das Trainerteam hat sich aus sportlichen Erwägungen dazu entschieden, ab heute auf Mergim Mavraj zu verzichten“, so Sportdirektor Peters. Im Januar 2017 war der Innenverteidiger vom 1. FC Köln an die Elbe gewechselt. Seitdem hat er insgesamt 34 Spiele für den HSV absolviert. Bleibt abzuwarten, ob nun noch weitere Einsätze hinzukommen.

Was definitiv noch hinzukommen wird, sind weitere personalbedingte Entscheidungen. Walace verweigerte gegen die Berliner einen Einsatz als Innenverteidiger und wurde nun ebenfalls zur U21 geschickt. Dort schwänzte er das Auslauftraining zu Gunsten eines Shopping-Trips in Mailand. Kein Wunder, dass beim HSV nun alles auf ein klärendes Gespräch hinausläuft. Ähnlich sieht es bei Papadopoulos aus. Der Grieche nahm seine Ausbootung nicht gerade mit Fassung und attackierte Titz verbal, woraufhin dieser schon mit Sanktionen drohte. Aufgrund der Nominierung für die Nationalmannschaft wurde aber auch dieses Gespräch zunächst verschoben. Bei den Hamburgern will einfach keine Ruhe einkehren. So wird es sicherlich schwer, in den letzten Spielen die entscheidenden Punkte einzufahren, zumal die Hanseaten mittlerweile schon ein kleines Fußballwunder brauchen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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