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Mainz: Alle gegen Brych

Bei den Mainzern war die Enttäuschung nach dem 0:1 gegen Schalke am Freitag extrem groß. Die 05er konnten sich nicht für einen mutigen Auftritt belohnen, obwohl man gerade in der zweiten Halbzeit ein gutes Stück besser war, als die Knappen. Am Ende hat man nichts Zählbares in der Hand. Die Mainzer haben ihre Chancen nicht genutzt und am Ende waren sich alle 05er einig, dass auch Schiri Dr. Felix Brych einen großen Anteil an der Niederlage hatte.

Am Dienstag war er noch beim Gigantengipfel zwischen Paris St. Germain und Real Madrid in der Champions League aktiv (1:2), bevor dann am Freitag der nächste Einsatz in der Bundesliga folgte. Brych setzte diesmal auf eine lange Leine bei der Zweikampfbewertung, doch dann schlichen sich einige Fehler ein, die am Ende auch spielentscheidend waren. So zum Beispiel in der 88. Minute. Jean-Philipp Gbamin schlägt einen gefährlichen Freistoß von der Mittellinie in den Schalker Strafraum, wo Stefan Bell ganz klar zum Ball will, dich dabei vom Schalker Verteidiger Thilo Kehrer behindert wird. Kehrer rempelte seinen Gegenspieler ohne Chance auf den Ball um, was aber unbestraft blieb. „Ein-, zweimal hatten wir Pech mit einer Elfmeterszene. Mehr möchte ich nicht sagen, sonst muss ich eine Geldstrafe zahlen“, so ein enttäuschter Daniel Brosinski nach der Partie: „Es ist jedes Mal dasselbe, wenn dieser Schiedsrichter da ist. Fragwürdige Dinge werden gegen uns entschieden.“

Auch der Trainer sah die Dinge ähnlich: „In meinen Augen ist es ein Elfmeter“, so Sandro Schwarz, der auch noch nachlegte: „Mir fehlt komplett das Verständnis. Wir haben einen Monitor, wo wir die Szene anschauen können…“ Schiedsrichter Brych verzichtete, wie gewohnt selbstsicher und mit einer leichten Arroganz, auf diese Möglichkeit und blieb bei seiner Entscheidung. Kein Wunder, dass er sich nach der Partie die Fragen stellen lassen musste, warum er nicht auf das Hilfsmittel zurückgegriffen hat. Auf diese Fragen wollte sich Brych nach der Partie aber nicht einlassen und ließ über einen Dritten ausrichten, dass er kein Statement abgeben will. Ob sich da nicht jemand in der Kabine bereits seinen Fehler eingestehen musste? Fakt ist, dass eine ehrliche Aussage deutlich besser gemacht hätte, als sich feige und ohne Antwort aus dem Staub zu machen.

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