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Bayern: Bleibt Heynckes?

Bei den Bayern wäre wohl in erster Linie Uli Hoeneß nicht unglücklich, wenn Jupp Heynckes auch über die Saison hinaus Trainer bei den Bayern bleiben würde. Das scheint allerdings ein aussichtsloses Unterfangen zu sein. Kein Wunder, dass nun schon wieder andere Namen in den Ring geworfen werden. Unter anderem geht es dabei wieder einmal um Thomas Tuchel.

Die Frage nach dem Gewinn der Meisterschaft stellt sich bei den Bayern eigentlich schon länger nicht mehr. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis man den nächsten Titel frühzeitig in der Tasche hat. Derweil kann man sich also schon um andere wichtige Fragen wie z.B. die Trainerfrage kümmern. Präsident Uli Hoeneß will sich noch nicht damit zufrieden geben, dass Heynckes nach der Saison seinen Schreibtisch räumen wird. Aktuell deutet allerdings überhaupt nichts darauf hin, dass der 72-Jährige über den 30. Juni hinaus an der Säbener Straße bleiben wird. Die Bayern wollen auf jeden Fall einen deutschsprachigen Trainer, doch auf dem Markt gibt es nicht viele Kandidaten, die von der Qualität her passen würden.

In letzter Zeit fiel immer wieder der Name Thomas Tuchel in diesem Zusammenhang, der noch bis zum letzten Sommer Trainer bei den Dortmundern war. Keine neue Information ist es, dass Heynckes eine sehr hohe Meinung von Tuchel als Trainer hat und ihn schon längst an Hoeneß und Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge empfohlen hat. Tuchel hätte man schon im vergangenen Herbst haben können, doch damals sollte zunächst Heynckes die Truppe wieder in die Erfolgsspur führen. Für Tuchel spricht ganz klar seine bevorzugte Art Fußball spielen zu lassen. So schaffte er es als BVB Trainer immerhin den Guardiola-Bayern tabellarische Konkurrenz zu bieten. Zumindest würde es auch bei den Bayern nicht die Klausel geben, laut er nur zusammen mit Fitnessmann Rainer Schrey ein Engagement möglich wäre. So sollen sich Tuchel und der in Dortmund stark in der Kritik stehende Schrey mittlerweile getrennt haben.

Die Entscheidung in der Trainerfrage ist also weiterhin offen. Vor allem Hoeneß legt großen Wert darauf, dass der neue Trainer nicht nur fachlich sondern auch in Sachen Empathie ganz weit vorne liegt. Rummenigge und Hoeneß werden sich erst einmal intern mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic auf einen Kandidaten einigen müssen. Dann bleibt abzuwarten, wer ab Juli das Ruder übernehmen wird.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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