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Hambur vor dem Derby

Lewis Holtby konnte bislang noch nicht wieder am Training der Hamburger mitwirken, nachdem er sich im Training am Dienstag bei einem Zweikampf mit Fiete Arp eine Fleischwunde am Schienbein zugezogen hatte. Gleiches gilt auch wieder einmal für Albin Ekdal. Der Schwede hat aktuell mit Sprunggelenkproblemen zu kämpfen und ist auch für einen Einsatz im Derby am kommenden Samstag weiter fraglich. Ein anderer hat derweil richtig Lust auf das Duell, auch wenn ihn im Weserstadion wohl ein gellendes Pfeifkonzert erwarten wird. Die Rede ist dabei von Aaron Hunt.

„Pfiffe“, sagt das einstige Idol der Bremer, „machen mir nichts aus. Ich fahre dahin, um mit meiner Mannschaft erfolgreich zu sein, alles andere interessiert mich nicht.“ Seine Mannschaft steht allerdings vor dem Abgrund. Seit dem Trainerwechsel von Markus Gisdol zu Bernd Hollerbach geht es merklich defensiver zur Sache. Zuletzt waren sogar nur noch drei Offensivspieler auf dem Feld. Logische Folge: Nach vorne lief in den letzten Wochen nicht viel. Hunt äußerte sich dazu, schob dabei die Schuld aber natürlich nicht auf den neuen Trainer: „Wir müssen im Spiel nach vorn mutiger sein, aber dabei geht es weniger um die Ausrichtung. Defensiv haben wir uns in den zurückliegenden Wochen klar verbessert – weil wir als Mannschaft zusammen nach hinten arbeiten. Genauso müssen wir zusammen nach vorn arbeiten. Gegentore liegen nicht immer nur allein an der Abwehr, und fehlende Tore nicht immer nur am Angriff.“

Der Ex-Bremer versucht im Moment alles, die Gedanken an einen möglichen Abstieg beiseite zu packen und sich voll auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. „Es ist noch nichts entschieden. Aber klar ist: Uns hilft auch keiner! Wir müssen es selbst richten. Und wir müssen jetzt anfangen zu punkten“, so Hunt. Eine Niederlage gegen Bremer ist nicht drin, denn dann könnte der Abstand auf die rettenden Plätze schon enorm anwachsen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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