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Köln: Meré startet durch

Das erste halbe Jahre bei den Kölnern hatte sich Jorge Meré vor seinem Wechsel wohl etwas anders vorgestellt. Der Innenverteidiger konnte sich nie wirklich durchsetzen, ist aber jetzt einer der großen Gewinner nach dem Trainerwechsel am Rhein.

Fakt ist, dass Meré den Abstiegskampf aus seiner Zeit bei Sporting Gijon schon bestens kennt. Fakt ist aber auch, dass er damals erfolglos blieb. Seine sportliche Zukunft blieb eher bescheiden, denn in der schlechten Hinrunde der Kölner spielte er in der Verteidigung nahezu keine Rolle. „Ich gebe es zu, ich hatte einige Probleme, mich einzuleben“, so Meré in einem Interview: „Ich lebe zum ersten Mal im Ausland, die Sprache war kompliziert, und auch der Fußball ist etwas anders als in Spanien.
Aber inzwischen habe ich mich an die neue Umgebung gewöhnt, und alles fällt leichter.“

Stefan Ruthenbeck ist mittlerweile der neue Trainer beim FC und hält sehr viel vom Sommer-Einkauf – anders als sein Vorgänger Peter Stöger. Wenn alle fit sind bildet Meré gemeinsam mit Dominique Heintz den Innenblock der Kölner, und der 22-jährige hat sein Können mittlerweile durchaus unter Beweis gestellt: „Er ist stark im Pass-Spiel, kann gut antizipieren und denkt mit“, so Ruthenbeck.
Der sieben Millionen Transfer galt am Ende als einer der entscheidenden Knackpunkte in der Beziehung zwischen Trainer Peter Stöger und Ex-Manager Jörg Schmadtke. Wie auch immer es damals gelaufen ist – Meré hat sich stabilisiert und hat definitiv an Selbstvertrauen gewonnen, dass der spanischen U-21-Nationalspieler nun auch in seinen Auftritten einbringt. Den verdienten Lohn gab es prompt beim 2:3 gegen die Dortmunder, als ihm sein erstes Tor als Profi gelang. Gegen die Frankfurter konnte er dann aber wie die komplette Mannschaft keine gute Leistung bringen, doch auch am kommenden Samstag wird er wohl wieder gesetzt sein, wenn es in einem der vielen verbleibenden Endspiele gegen Hannover 96 zur Sache gehen wird.

Allgemein fordert FC-Sportchef Armin Veh mehr Mut von seinen Schützlingen. „Wir haben doch wirklich nichts mehr zu verlieren. Wir müssen nicht zweifeln, wir müssen gewinnen und dementsprechend in jedes Spiel gehen. Wir sind Achtzehnter. Neunzehnter können wir doch nicht werden.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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