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Hannover: Was wird aus Sané?

Was wird wohl mit dem wertvollsten Spieler der Hannoveraner passieren? Diese Frage treibt vor allem die Verantwortlichen und die Fans der 96er um, doch jetzt meldete sich Salif Sané selbst zu Wort. Der 27-Jährige räumte dabei unter anderem mit Gerüchten auf, die zuletzt um ihn herum kursierten.

Sané redet nicht wirklich oft in der Öffentlichkeit, doch wenn er es tut, dann findet er meist sehr deutliche Worte und das ist ihm auch jetzt gelungen. „Wir haben in diesem Jahr noch vier schwere Spiele vor uns – Bayern, Hoffenheim, Hertha und Leverkusen“, so der 27-Jährige, „darauf konzentriere ich mich mit aller Kraft. Erst danach werde ich mich über Weinachten und Neujahr hinsetzen und in Ruhe über die Dinge nachdenken.“

Er bezieht sich dabei vor allem auf das neue Vertragsangebot der Hannoveraner, welches dem Senegalesen mit französischem Pass mittlerweile vorliegt. Dabei hat der Verteidiger aktuell noch einen gültigen Vertrag bis 2020, allerdings ist darin wohl noch eine Ausstiegsklausel enthalten, laut der er den Verein 2018 für eine festgeschriebene Ablöse von unter 10 Millionen Euro verlassen könnte. Wenn man sich derzeit die Marktverhältnisse anschaut, ist das natürlich keine Summe, die die 96er zufriedenstellen würde, zumal der Senegalese im kommenden Sommer aller Voraussicht nach auch noch an der WM teilnehmen wird. Den Hannoveranern schwebt beim neuen Vertrag daher eine leichte Modifizierung vor, die sich auf die Ausstiegsklausel ausrichten wird, allerdings dürfte es rein finanziell für Sané auch kein Nachteil sein.

Dabei wäre es vielleicht nicht einmal nötig gewesen, denn Sané selbst hat nicht unbedingt Abwanderungsgedanken: „Mich zieht es hier nicht weg. Schon gar nicht im Winter. Ich fühle mich in Hannover sehr wohl“, so Sané, der zudem mit Gerüchten rund um einen Beraterwechsel dementierte: „Woher das gekommen ist, weiß ich nicht. Ich lasse mich schon seit meiner Jugend von Philippe Sol beraten. Daran hat sich nichts geändert. Über viele Jahre ist da großes Vertrauen entstanden.“

So soll der Franzose auch in Zukunft für Sané zuständig sein. „Wir stehen im guten Kontakt mit dem Klub“, so Sol zum Stand der Dinge, allerdings kann er natürlich keine Garantien über einen Verbleib seines Schützlings über den kommenden Sommer 2018 hinaus geben. In dieser Branche ist immer alles möglich und vor allem Berater sind immer wieder im Verruf wenn es darum geht, einen lukrativen Deal zu erzielen – ggf. auch mit einem finanzstarken Wechsel ins Ausland. In diesem Zusammenhang kommen natürlich immer wieder die Namen England und China auf. Bei den Hannoveranern ist es nichts Neues, dass das Personalthema Sané mal wieder auf Eis liegt. Gut möglich, dass die Streichung der Klausel beide Seiten zufriedenstellen könnte. So würde Sané wohl den einen oder anderen Euro mehr verdienen, während die 96er bei einem möglichen Wechsel wohl eine Rekordablöse einsacken würden…

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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