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Mainz: Maxims neue Rolle

Bei der 1:2-Pleite im Spiel gegen Freiburg musste er schon zur Halbzeit ausgewechselt werden. Die Rede ist von Alexandru Maxim, der schon Gelb gesehen hatte und folglich in der zweiten Halbzeit kurz vor einem Platzverweis gestanden hätte. Folglich musste sein Trainer Sandro Schwarz die „Notbremse“ ziehen und ihn vom Feld nehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt war er allerdings ein Aktivposten im Spiel der Mainzer.

Maxim fiel auf mit durchaus gelungenen Balleroberungen, schnellen Vorstößen in die Spitze und zielführenden Pässen in die Schnittstellen. Zudem hatte er gleich zwei gute Torchancen. Es ist dem 27-Jährigen deutlich anzumerken, dass er sich auf der 8 deutliche wohler fühlt, als auf der 10 und das hat nun auch sein Trainer eingesehen. „Alex hat eine Ballsicherheit, er bewegt sich gut in den Räumen und zwischen den Linien“, lobt Schwarz, „gerade in Freiburg war er aktiv, er hat es gut gemacht.“ Vor allem das Zusammenspiel mit Danny Latza und Jean-Philippe Gbamin scheint richtig gut zu funktionieren, denn so kann Maxim seine Stärken besser einbringen, während er auf der 10 zu oft allein gelassen wurde.

„Auf der 8 trägt er nicht die ganze Last für sich. Die Verantwortung ist auf mehrere Schultern verteilt“, so Schwarz weiter. Maxim ist ein Kopfmensch, dem diese Situation deutlich besser liegt, denn er fühlt sich damit automatisch weniger unter Druck gesetzt. Der Rumäne kann viel befreiter aufspielen und damit unter anderem sein gutes Raumverhalten zu Gunsten der 05er nutzen. Vor allem in seinen offensiven Bemühungen wirkt er nun deutlich sicherer, gradliniger und zielstrebiger. Schwarz erinnert sich dabei an die Zeit zurück, als Maxim schon in Stuttgart teilweise auf der 8 oder gar auf der Doppelsechs eingesetzt wurde, sodass die Position bei den Mainzern für ihn kein komplettes Neuland ist.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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