0

Stuttgart mit Terodde?

Die Stuttgarter haben ihre sieben Sachen schon gepackt und schicken sich an, am kommenden Freitag im Spiel gegen Hannover 96 die ersten Auswärtspunkte einzufahren. Nachdem man am Wochenende einen eher unerwarteten Dreier gegen den BVB feiern konnte, ist der Druck auf die Schwaben derweil nicht wirklich groß. Gegen die 96er wird Trainer Wolf wohl wieder auf den Aufstiegsgaranten Simon Terodde setzen.

Gegen die Niedersachsen wollen die Schwaben am Freitag endlich die ersten Punkte auf des Gegners Platz einfahren. Die Stuttgarter spielen zuhause deutlich besser, als es auswärts der Fall ist. Natürlich muss auch Trainer Hannes Wolf sich immer wieder dazu äußern: „Wir wollen beweisen, dass das nicht stimmt“, so der Coach vor dem Spiel gegen den Mit-Aufsteiger. Das 2:1 gegen die Dortmunder am letzten Spieltag soll nun der Anstoß zu einer erfolgreichen Schlussphase des Jahres werden: “Wenn man eine Champions-League-Mannschaft schlagen kann, bestärkt uns das auf unserem Weg“, sagt der Coach, der dennoch warnt: „Trotzdem darf jetzt niemand denken, dass das ein Automatismus ist für andere Spiele.“

Kein Wunder, denn die Stuttgarter sind weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Mittlerweile konnten zwar Holger Badstuber (muskuläre Probleme) und Christian Gentner (nach seinen Gesichtsfrakturen) wieder zur Mannschaft stoßen, doch nun sind Chadrac Akolo (Faszienriss im rechten hinteren Oberschenkel) und Daniel Ginczek (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) bis auf Weiteres außer Gefecht. Das wäre nun die Chance für Simon Terodde, der gegen Dortmund 90 Minuten auf der Bank versauerte, nachdem er in dieser Saison noch nicht wirklich überzeugen konnte: „Wir schätzen Simon total. Er ist ein ganz, ganz wichtiger Spieler für uns und wird auch wieder auf dem Platz stehen“, so Wolf mit Blick auf die kommenden Aufgaben. Gegen Dortmund hat er zu Gunsten von Asano entschieden, da dieser einen klaren Tempo-Vorteil gegenüber dem Knipser hat. „Wir wollten seinen Topspeed vorne haben, weil wir wussten, dass es Konteräume geben würde“, so Wolf, der gegen Hannover eher eine Anspielstation braucht und hofft, dass Terodde in möglichst viele Anschlusssituationen gebracht werden kann.

Wolf geht auch davon aus, dass Terodde keinen Frust schiebt, weil er am vergangenen Wochenende nicht berücksichtigt wurde: “Ich habe ihm gesagt: sorry, dass wir den Wechsel nicht gemacht haben“, so der Coach, der auch weiß, dass der Angreifer mit seinen 25 Saisontoren den VfB in der letzten Spielzeit fast im Alleingang zurück in die 1. Bundesliga geballert hat: „Er ist ein Topspieler, ohne den wir nicht hier wären. Er ist sehr stark als Persönlichkeit, der wir viel zu verdanken haben. Diese Anerkennung hat er mehr als dauerhaft verdient. Es ist für niemanden einfach, nicht eingewechselt zu werden, nicht zu spielen. Respekt hängt nicht davon abhängt, ob man eingewechselt wird oder nicht“.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© 2017 Soccer-Fans.de. All rights reserved.