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Bayern: Neuer noch länger außer Gefecht

Bei den Bayern wartet man schon sehnsüchtig auf ein positives Zeichen von Manuel Neuer, doch der Keeper ist weiterhin nur auf Krücken unterwegs. Eigentlich hatte man den Rückrundenstart am 12. Januar als möglichen Comeback-Zeitpunkt ins Auge gefasst, doch daraus scheint nun nichts zu werden. In diesem Zusammenhang deutet aktuell aber immerhin viel auf eine Rückkehr von Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hin.

Die Bilanz über sein sportliches Jahr 2017 kann Neuer jedenfalls schon jetzt ziehen, denn weitere Spiele kommen nicht mehr hinzu. Durch seine Mittelfußbrüche im März (Haarriss), April und September wird der 31-Jährige insgesamt nur auf 19 Pflichtspiele kommen. Hinzuzufügen ist dabei noch, dass er kein einziges Mal für den DFB zischen den Pfosten stand. Eigentlich wollte er dann am 12. Januar im Spiel gegen Bayer Leverkusen wieder den Kasten der Münchner hüten, doch daraus scheint nichts zu werden. Letztendlich soll bei ihm jedes Risiko vermieden werden, um keinen erneuten Rückschlag zu riskieren. Deshalb ist aktuell auch noch nicht geklärt, ob er ab dem 2. Januar mit dem Rest der Truppe ins Trainingslager nach Katar fliegen wird. Eile ist jedenfalls nicht geboten, denn Sven Ulreich erledigte bisher zwischen den Pfosten einen ordentlichen Job.

Immerhin scheint eine weitere OP nicht von Nöten zu sein, zumindest wenn man der Einschätzung von Mannschaftsarzt a.D. Dr. Volker Braun Glauben schenkt. Kritiker haben schon eine Mitschuld des Arztes an der langen Ausfallzeit in Betracht gezogen, allerdings wurde dieser dann von Neuer selbst in Schutz genommen. Braun wird die Bayern ohnehin verlassen und sein Nachfolger könnte ein guter alter Bekannter werden. Wenn man der BILD glaubt, soll es sich dabei um den 75-jährigen Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt handeln, der auch die Nationalmannschaft medizinisch betreut.

Für den Promi-Doc wäre es bereits das zweite Engagement bei den Münchnern. 2008 packte er allerdings nach Unstimmigkeiten mit dem damaligen Trainer Jürgen Klinsmann seine sieben Sachen. 2009 war er unter Jupp Heynckes schon einmal zurückgekehrt, um dann nach erneuten Dissonanzen mit Pep Guardiola 2015 wieder das Weite zu suchen. Bleibt abzuwarten, ob diese Kombination diesmal besser passen wird, denn schon jetzt wird über einen Trainerwechsel der Bayern im nächsten Sommer diskutiert.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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