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Frankfurt: Willems Traumstart

Nach einem etwas holprigen Start für Jetro Willems bei den Frankfurtern geht es nun langsam besser voran. Letztendlich lagen die Probleme aber weder am Spieler noch an der Eintracht. Im vergangenen Juli wurden die Gespräche mit dem Linksverteidiger konkreter, doch dann meldete ein niederländischer Journalist fälschlicherweise, dass sich Willems bereits auf dem Weg nach Freiburg befinden würde. Die Verwirrung war groß, letztendlich handelte es sich aber lediglich um ein Missverständnis.

Wie von Anfang an geplant unterschrieb der 23-Jährige dann einen Vertrag in Frankfurt und wurde damit der legitime Nachfolger vom nach Schalke abgewanderten Bastian Oczipka. „Der Start war okay. Natürlich gibt es immer noch Luft nach oben“, so der Linksfüßer nun auf der Homepage der Eintracht, nachdem er sich direkt einen Startplatz schnappen konnte: „Mein Ziel ist es, jeden Tag, in jeder Trainingseinheit, bei jedem Spiel ein bisschen besser zu werden. Ich möchte an meinen Fehlern arbeiten, diese abstellen und daraus letztlich Stärken machen.“

Seine stärken sieht der Außenverteidiger ganz klar in der Offensive. Die Flanken kommen gut, auch wenn er sich auf der Außenbahn in Bedrängnis befindet. Vor allem in Sachen Geschwindigkeit und Technik macht dem früheren Eindhovener so schnell niemand etwas vor. „Ich bin zur Eintracht gekommen, um eine neue Spielweise zu lernen. Dazu gehört zum Beispiel, noch mehr zu laufen oder noch öfter die Tiefe zu suchen und durchzustarten. Bisher war ich ein Spieler, der gerne den Ball hat, der viel mit Pässen und Flanken agiert“, so Willems selbstkritisch. Im System seines Trainers Niko Kovac stehen wie Außenverteidiger immer recht hoch und müssen daher früh attackieren.

Bisher stand Willems in sechs Ligaspielen auf dem Platz. Zuletzt kam er bei einem schweren Spiel gegen den VfB Stuttgart in einer hektischen Schlussphase aufs Feld, um in Unterzahl noch für gefährliche Konter zu sorgen. „Der Trainer wollte, dass ich die linke Seite beackere. Wenn ich einen Ball am Fuß habe, sollte ich das Eins-gegen-eins suchen oder Chancen kreieren“, so Willems, der den Auftrag erfüllte, denn durch den späten Sieg vor der Länderspielpause konnten die Hessen weiter Selbstvertrauen sammeln. „Der Start war ordentlich, für den jetzigen Zeitpunkt ist die Ausbeute zufriedenstellend. Aber klar ist, dass wir mehr Punkte hätten holen können“, so der 23-malige Nationalspieler der Niederlande, der auch schon Verbesserungsmöglichkeiten parat hat: „In der Defensive standen wir weitestgehend gut, wir haben oft kaum etwas zugelassen. Wichtig ist es daher vor allem, in der Offensive unsere Chancen besser zu nutzen. Nur wer Tore schießt, gewinnt.“

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