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Bremen: Sané kommt zurück

Insgesamt 3 Spiele lang konnten die Bremer nicht auf Lamine Sané zurückgreifen. Auch das 0:0 im 107. Nordderby verpasste der Abwehrchef. Nach der Länderspielpause will der Verteidiger nun wieder voll durchstarten und der grün-weißen Hintermannschaft die nötige Sicherheit verleihen. Seine Knieprobleme hat er mittlerweile auskuriert, die Probleme in Bremen halten aber weiter an, denn die Jungs von der Weser haben noch immer nicht den ersten Saisonsieg feiern können.

Zumindest scheint es noch keine öffentliche Kritik an Alexander Nouri zu geben. Laut Sané gibt es zwei Gründe für die Lage der Bremer und der Trainer sei keiner davon. Der Verteidiger kam im August 2016 von Girondins Bordeaux nach Bremen und hatte damals schon eine Verletzung am Knie. Nach nunmehr 31 Spielen in der Liga ist er mittlerweile eine feste Größe in Bremen. Nachdem er die ersten vier Spiele der Saison über die komplette Distanz absolvieren konnte, musste er dann aufgrund erneuter Knieprobleme passen. „Mir ist ein Schalker Stürmer reingesprungen“, so der Senegalese: „Die Verletzung ist nicht wieder aufgeflammt. Ich habe mit diesem Knie überhaupt keine Probleme, mir geht es gut. Heute Morgen habe ich gemerkt, dass es viel besser ist.“

Schon jetzt hat der 30-Jährige den Blick fest auf die Partie nach der Länderspielpause gerichtet: „Das nächste Bundesligaspiel ist ja erst wieder in zwei Wochen gegen Gladbach. Und da bin ich sicher, wieder hundertprozentig in Form zu sein.“ Die Bremer können einen leistungsfähigen Sané durchaus gut gebrauchen, denn man wartet noch immer auf den ersten Sieg der Saison, was man in erster Linie auch auf eine unsichere Abwehr schieben kann. „Wenn man sich unsere Trainingseinheiten anschaut, dann sieht man, dass es nicht am Fußballerischen liegen kann“, so Sané, der daran glaubt, dass die Probleme bei allen Akteuren überwiegend im Kopf entstehen: „In den Köpfen muss das Umschalten stattfinden. Technisch und sportlich haben wir keine Probleme. Zudem fehlt das Quäntchen Glück, der kleine Moment, wo wir es schaffen, den Ball über die Linie zu drücken. Glück kann man sich nicht kaufen. Wenn man Glück kaufen könnte, hätten wir längst alle Supermärkte leergekauft und wären jetzt Tabellenführer.“

Trotz des schlechten Starts bleibt der Senegalese weiterhin optimistisch. „Die Mannschaft ist sehr positiv eingestellt – und der Trainer auch. Alexander Nouri hat Werder sehr weit gebracht, die Kritik am Coach ist nicht angebracht. Letzte Saison haben wir Kritik bekommen, weil wir Gegentore bekommen, nun, weil wir nicht so viele schießen. Es ist keine leichte Situation, weil wir erst vier Punkte haben, aber wir sind in der Lage zu gewinnen“, so Sané, dem bei einem ersten Sieg auch komplett egal wäre, wie dieser Zustande kommen würde: „Ich bin da ein untypischer Abwehrspieler. Für mich ist es in Ordnung, fünf Gegentore zu kassieren, wenn wir trotzdem gewinnen.“

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