0

Hertha: Rekik startet durch

Am gestrigen Mittwoch  behielten die Berliner die 3 Punkte im eigenen Stadion. Gegen die Werkself aus Leverkusen präsentierte sich die Elf von Trainer Pal Dardai über weite Strecken sehr zielstrebig. Durch die Treffer von Leckie und Kalou konnte der 2:1-Erfolg eingefahren werden. Dabei konnte vor allem Karim Rekik überzeugen. 

„In der ersten Hälfte haben wir guten Fußball gespielt, aber in der zweiten Hälfte haben wir uns zu sehr zurückgezogen und Leverkusen zum Toreschießen eingeladen, weil wir fast im Tor standen. Darüber sollten wir sprechen, damit sowas nicht mehr passiert“, so Rekik nach seinem mittlerweile 5. Einsatz für die Hauptstädter. Der Niederländer wusste vor allem durch sein Stellungsspiel, sein starkes Zweikampfverhalten und seine gelungenen Spieleröffnungen zu überzeugen.

Die ersten 10 Minuten der Partie gehörten noch den Leverkusenern, doch danach wurde die Hertha Schritt für Schritt besser, spielte aggressiver und kam nach 24 Minuten durch einen sehenswerten Schlenzer von Leckie und einem Kopfball von Kalou zu einer 2:0-Führungstreffer. Für den Australier war es bereits der 4. Treffer im 5. Spiel in dieser Saison. „Das ist natürlich positiv für uns und für ihn auch“, so Linksverteidiger Marvin Plattenhardt über den Lauf des Stürmers: „Er zeigt jetzt seine Qualitäten auf dem Platz und auch neben dem Platz ist er ein Supertyp.“

Sehr lange sehen die Berliner schon wie der klare Sieger aus, doch kurz nach dem Anschlusstreffer durch Julian Brandt in der 86. Minute wurde es dann doch noch einmal richtig spannend. „Die letzten fünf Minuten haben sich schon noch lange gezogen, aber wir haben die Ruhe bewahrt und zum Schluss noch die Bälle lang vorgeschossen“, so Plattenhardt, der den Blick aber schon wieder nach vorne auf die bevorstehende Partie gegen die Mainzer richtete: „Da können wir wieder drei Punkte mitnehmen.“ Unter anderem hatte der gesetzte Verteidiger auch lobende Worte für Neuzugang Rekik übrig: “Es ist natürlich sehr wichtig, gute Mitspieler um sich zu haben. Im Training geben alle Gas, auch Karim. Zweikampfstärke, Kopfballduelle, Aufbauspiel – er bringt alles mit für einen Innenverteidiger. Eine super Verpflichtung.“ Rekik selbst sah bei sich keine großen Anpassungsprobleme, da ihm das Spielsystem von Trainer Dardai sehr zusagt: „Das ist genau das, was ich gewohnt bin und mein ganzes Leben gemacht habe. Ich versuche nur dem Team zu helfen und auf dem Platz 90 Minuten lang mein Bestes zu geben.“

Gegen Leverkusen klappte das richtig gut, denn am Ende wurde er und nicht etwa einer der Torschützen vom kicker zum Spieler des Spiels gewählt. Gleichzeitig schaffte er es damit auch in die Elf des Spieltags. Eigenen Aussagen zufolge hat der 22-Jährige auch kein Problem damit, wie es aktuell der Fall ist, in einer englischen Woche sehr viel und ohne lange Pausen zu spielen: „Mir ist es lieber, wenn man ein Spiel nach dem anderen hat, als nur zu trainieren und dann am Wochenende zu spielen.“ 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© 2017 Soccer-Fans.de. All rights reserved.