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Stuttgart: Ascacibar endlich angekommen

Im Spiel gegen die Schalker durfte Sanstiago Ascacibar bereits in der letzten halben Stunde sein Debüt für die Stuttgarter geben. Nach dem Spiel war dem Argentinier aber wohl eher weniger zum Spaßen zu Mute, denn die Schwaben unterlagen bei den Knappen am Ende mit 1:3, nachdem man jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten in einen tiefen Minutenschlaf fiel und sich dabei die Gegentreffer einfing. 

Dabei bekam der Neuzugang von Estudiantes de La Plata noch nicht seine erste Benotung in der Bundesliga, denn dafür hätte er rund 2 Minuten früher eingewechselt werden müssen. Immerhin hat er eine ordentliche Leistung abgerufen, die ihm dann auch schwarz auf weiß hätte bestätigt werden können. Ascacibar bestritt jeden Zweikampf mit Elan und verlieh den Stuttgartern damit etwas mehr Aggressivität im Spiel gegen den Ball. Kein Wunder, dass auch sein Trainer Hannes Wolf am Ende zufrieden mit der Leistung des Einwechselspielers war. „Er ist sehr schnell auf den Füßen, ist von seiner Kompaktheit und von seiner Aggressivität ein guter Spieler“, so der Trainer, der aber auch nicht will, dass daraus nun voreilige Schlüsse gezogen werden: „Auch Orel Mangala und Christian Gentner haben es bisher gut gemacht.“

Zuletzt haben eben der Kapitän der Stuttgarter und der junge Belgier die Doppelsechs gebildet. Gegen Mainz hat das noch sehr gut funktioniert, während beide im Spiel gegen die Schalker auch ihre Grenzen aufgezeigt bekommen haben. Vor allem Mangala war maßgeblich an der Niederlage beteiligt, verursachte er doch schon nach 4 Minuten den Strafstoß, der zum frühen 1:0 der Schalker führte. Im Hinblick auf das kommende Spiel gegen den VfL Wolfsburg ist es nun gut möglich, dass Wolf seine Startelf verändern wird. Für Ascacibar könnte das die große Chance sein, sich mit einem guten Auftritt in der Stammformation des VfB festzuspielen. In erster Linie geht es dabei wohl um den Platz neben Genter auf der Doppelsechs.

Bisher wollte sich Wolf aber noch nicht festlegen. Dabei nimmt er sich zunächst raus, seine Entscheidung hinter das Abschlusstraining zu legen, um sich von den letzten Eindrücken überzeugen zu lassen. „Wer am Ende spielt, werden wir sehen“, erklärt Wolf, dem so oder so „alle Spieler wichtig. Wir werden versuchen, dass alle so gut wie möglich werden und sich auf hohem Niveau um die Startplätze streiten.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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