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Bayern: Ancelotti atmet auf

Die aktuelle Saison geht nach der Länderspielpause endlich in die erste wirklich heiße Phase. Auch die Bayern sehen wichtigen Wochen entgegen und freuen sich deshalb umso mehr, dass es in Sachen Personal wieder besser aussieht. Zwar fehlen an diesem Wochenende unter anderem Jerome Boateng und David Alaba, doch beide werden sehr bald wieder zur Verfügung stehen. Umso glücklicher ist Trainer Carlo Ancelotti aber, dass sein Wunschspieler James endlich einsatzbereit ist.

Insgesamt 7 Spiele stehen in den nächsten 3 Wochen an. Nach der Partie gegen die Hoffenheimer kommt es zu folgenden Spielen: Anderlecht (H), Mainz (H), Schalke (A), Wolfsburg (H), Paris St. Germain (A) und Hertha (A). Im Hinblick auf dieses Programm wollen die Bayern natürlich vor allem mit Abwehrchef Boateng kein Risiko eingehen und lassen ihn gegen Hoffenheim noch aus dem Kader. „Er hat diese Woche gut trainiert, aber wir denken, dass er noch eine Woche Training braucht“, so Ancelotti auf der Pressekonferenz am Freitag: „Boateng ist nicht im Kader.“

Gleiches trifft auch auf David Alaba zu. Der Österreicher hat sich bei einem Einsatz für Österreichs Nationalmannschaft eine Verletzung am Kapselband-Apparat im linken Sprunggelenk zugezogen, allerdings sei alles nicht wirklich schlimm. „Alaba beginnt nächste Woche mit individuellem Training. Wir werden von Tag zu Tag sehen. Für Dienstag ist es schwierig, aber gegen Mainz könnte es klappen“, so Ancelotti, der stattdessen auf Rafinha setzen wird: „Er kann linker Verteidiger spielen. Ich vertraue ihm. Kein Problem.“

Derweil freut sich Ancelotti über die Rückkehr seiner beiden Südamerikaner, doch sowohl Arturo Vidal als auch James Rodriguez müssen noch die Reisestrapazen der Länderspielpause verkraften. „Sie waren ein bisschen müde, aber sie können heute mit uns trainieren“, so Ancelotti, der wohl vor allem auf Neuzugang James hofft, der in der WM-Qualifikation für Kolumbien gegen Brasilien (1:1) über die volle Distanz gespielt hat. Ob es an diesem Wochenende schon zum Debüt in der Liga kommen wird, ließ der Bayern-Coach jedoch offen: „Ich weiß noch nicht, ob er spielt, weil er noch die Reise in den Knochen hat. Deshalb ist es schwierig. Aber er ist fit. Wenn er morgen nicht spielt, kann er nächste Woche spielen.“

Die Konkurrenz im Mittelfeld des Meisters wird damit nicht kleiner. Der Kolumbianer ist bekannterweise der Wunschspieler Ancelottis und dürfte daher gesetzt sein, sobald er 100% fit ist. Vor allem für Thomas Müller wird die Luft damit noch dünner, wenn es um die Startelfplätze geht. Fakt ist, dass Ancelotti bisher niemandem eine Stammplatzgarantie ausgestellt hat.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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