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Leverkusen: Für die Mühe belohnen

Die Leverkusener kassierten für die ersten beiden Saisonspiele durchaus viel Lob, doch letztendlich blieb für die Elf von Trainer Heiko Herrlich bisher ein Sieg aus. An diesem Wochenende soll das gegen Mainz geändert werden. In Leverkusen sind die Bedingungen aber wieder einmal nicht optimal, denn im Umfeld der Werkself rumort es etwas.

Heiko Herrlich hat alle Hände voll zu tun, die Einflüsse von außen nicht an seine Mannschaft herantreten zu lassen. Er und seine Schützlinge müssen sich auf das kommende Spiel gegen Mainz konzentrieren, denn sollte auch hier kein Dreier folgen, wäre der Fehlstart perfekt. Sowohl beim Auftakt in München (1:3) als auch daheim beim 2:2 gegen Hoffenheim konnte Bayer zumindest in vielen Phasen andeuten, was der Kader zu leisten im Stande ist. Zahlreiche Torchancen wurden herausgespielt aber eben auch vergeben und so blieb es am Ende bei nur einem Punkt aus 2 Spielen. „Wenn wir in Mainz nicht punkten, dann kann es ungemütlich werden“, so Herrlich.

In diesen Tagen kann man jedoch nicht behaupten, dass die Leverkusener sich völlig ohne Nebengeräusche auf die Partie vorbereiten können. Unter anderem gibt es noch immer Unstimmigkeiten in Sachen Stürmer Lucas Alario, der zumindest gegen Mainz noch nicht eingesetzt werden kann. Des Weiteren muss Herrlich auf einige personelle Rückschläge reagieren. Das heißt zum Beispiel, dass er Retsos und Baumgartlinger ersetzen muss. Panas Retsos muss wegen einer Knieverletzung passen und der frühere Mainzer Julian Baumgartlinger hat noch immer mit einer Infektion zu kämpfen und machte daher die Reise nach Mainz nicht mit. Trotzdem trifft man bei den 05ern auf einen alten Bekannten. Die Mainzer haben in diesem Sommer René Adler aus Hamburg verpflichtet, der insgesamt 12 Jahre bei den Leverkusen den Kasten hütete.

Nicht nur deswegen freut sich Herrlich auf ein ganz besonderes Spiel. „Nach zwei Niederlagen in der Bundesliga steht Mainz mit dem Rücken zur Wand. Ich erwarte einen sehr kämpferisch eingestellten Gegner“, sagt der Trainer. Er hofft nun, dass die Offensive der Leverkusener in Sachen Chancenkreation wieder so gut funktioniert. Lediglich der Abschluss muss noch deutlich verbessert werden. Bleibt abzuwarten, ob gegen die Mainzer der nächste Dreier gelingt oder ob es am Rhein weiter ungemütlich bleibt.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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