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Hamburg und Hahn

Die Hamburger sind nach dem peinlichen Pokal-Aus gegen Osnabrück unerwartet stark in die neue Saison gestartet. Unter anderem ist dabei auch Sechs-Millionen-Neuzugang André Hahn ein Gesicht des Erfolgs, nachdem die Hanseaten zwei Siege aus zwei Spielen einfahren konnten. Hahn hatte durchaus schon mit Kritikern zu kämpfen, konnte diese aber beim 3:1 über Köln zum Schweigen bringen. Unter anderem war er mit dem Führungstreffer erfolgreich, zeigte aber auch läuferisch eine ganz starke Leistung.

Insgesamt 13,16 Kilometer spulte der Flügelstürmer beim Spiel gegen die Geißböcke ab und machte dadurch den Vorläufer bei einer insgesamt starken Laufleistung der Nordlichter. Wegen der roten Karte für Mergim Mavraj waren die Hamburger eine gute halbe Stunde in Unterzahl, kamen aber dennoch auf eine starke Laufleistung von 119,4 Kilometer. Die Kölner brachten in voller Besetzung sogar 300 Meter weniger auf den Platz.

Bei den Hamburgern war immer die Rede von einem starken Zusammenhalt in der Mannschaft, den man nun also auch statistisch belegen kann. „Ich habe mir keine Sorgen gemacht, auch als wir in Unterzahl waren“, so Hahn, „ich wusste, dass wir alles reinwerfen, um den Sieg zu verteidigen. Wir haben Charakter gezeigt, auch mit einem Mann weniger.“ Das Tor hat Hahn sehr gut getan, obwohl er sich als Spielertyp in der Regel nicht über die zahlreichen Treffer definiert. „Auch Offensivspieler müssen viel mit nach hinten arbeiten, dafür bin ich geholt worden“, so der Stürmer, der sich nun in den nächsten Wochen weiter steigern und zu einer wichtigen Figur in Hamburg werden will.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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