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Bayern: Neuer ist zurück!

Manuel Neuer musste eine Pause von immerhin 4 Monaten einlegen doch jetzt ist endlich Licht am Ende des Tunnels. Am 18. April zog sich die Münchner Nummer 1 einen Fußbruch zu. Gegen Bremen kam es dann zum lang erwarteten Comeback und dazu auch noch die Premiere als neuer Kapitän der Bayern. „Ich war nicht gefordert, habe mich aber gefreut, wieder auf dem Platz zu stehen“, so das nüchterne Fazit des Keepers, der gegen Werder nichts zu halten hatte.

Eigentlich hätte Neuer nun gerne den Spielrhythmus aufrecht erhalten und wäre mit zur Nationalelf, doch Bundestrainer Jogi Löw wollte kein Risiko eingehen und ließ seine Nummer 1 zuhause. „Ich wäre schon gerne dabei gewesen aber es ist nicht nur meine Entscheidung, dass ich die Länderspiele auslasse. Natürlich haben wir telefoniert, aber die Spieler entscheiden ja nicht, wer dabei ist oder nicht“, so Neuer. So bleibt ihm nun nichts anderes übrig, als mit den Übriggebliebenen in München die Tage über die Runden zu bringen. „Die Mannschaft, die da ist? Da sind fünf Spieler da und davon sind wir drei Torleute. Natürlich muss ich weiter an meiner Routine und Fitness arbeiten. Aber es ist klar, wenn man lange weg war, helfen Spiele am meisten“, sagt der Bayern-Kapitän, der schon gegen Leverkusen gerne dabei gewesen wäre: „Es ist auch klar, dass ich schon eher gerne Spiele gemacht hätte, dann wäre ich schon weiter gewesen und wäre jetzt auch für die zwei Länderspiele infrage gekommen.“

Das Spiel in Bremen war für die Münchner keine all zu große Aufgabe, sodass neuer mit den 90 Minuten am Ende natürlich gut leben konnte: „Es war eine klare Steigerung, was die Defensivleistung betrifft. Gegen Leverkusen ging es auf und ab, das Spiel hätte auch 6:3 ausgehen können. Bremen hatte keine Möglichkeit. Das war ein Verdienst der Defensive. Man hat gesehen, dass wir kompakter stehen. Wir haben es in der ersten Halbzeit zu langsam gestaltet. Das Verlagern ging nicht schnell, das Spiel in die Schnittstelle hat gefehlt“, so Neuer, der aber auch genau einzuschätzen weiß, was die Leistungen am Anfang einer neuen Saison zu sagen haben: „Keine Mannschaft kann bei 100 Prozent sein. Eine erste Tendenz sieht man erst nach zehn Spielen. Da weiß man, wie fit eine Mannschaft ist, in welche Richtung es geht. Grundsätzlich sind wir aber noch nicht da, wo wir sein wollen.“

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