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Hamburger SV – nach der Krise ist vor der Krise

Die Bundesliga Saison hat noch gar nicht begonnen, da ist der Hamburger SV bereits wieder in der Krise. Nach dem Ausscheiden im DFB Pokal, ist Coach Markus Gisdol in Erklärungsnot.

Eigentlich sollte diese Saison alles anders werden beim HSV – ein Versprechen, dass Thorsten Fink, Mirko Slomka oder Bruno Labbadia nicht halten konnten. Nun kommt es von Markus Gisdol. Doch viel getan hat sich auf den ersten Blick nicht. Abgesehen von einigen Neuzugängen, wie dem aus Mönchengladbach dazu gestoßenen André Hahn oder dem aus Kaiserslautern akquirierten Julian Pollersbeck, scheint alles beim Alten und es fehlt vor allem an starken Mittelfeldspielern und Führungspersönlichkeiten.

Darüber hinaus arbeitet Stürmer Nikolai Müller derzeit an seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Das könnte ein herber Verlust für die Hamburger sein. Ein Lichtblick ist unter Umständen der neue Innenverteidiger Rick van Drongelen, der aber noch auf seinen ersten Einsatz warten muss.

Bei der Bewährungsprobe des Vereins vor dem Start der Bundesliga Saison im Rahmen des DFB Pokals hat sich dann auch gleich gezeigt, dass so viel noch nicht anders geworden ist. Die Hamburger waren ausnehmend schwach und mussten sich dem mit zwischenzeitlich auf 10 Spieler reduzierten Drittliga Verein VfL Osnabrück mit 3:1 geschlagen geben. Das Entsetzen war Trainer, Spielern und Fans gleichermaßen ins Gesicht geschrieben und der Druck wächst für das Ligaauftacktspiel gegen Augsburg.

Sind das nur Startschwierigkeiten und kann diese Saison wirklich alles anderes werden für den HSV?

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