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Dortmund: Bosz über Götze und Co.

Am Wochenende steht für die Dortmunder die erste Probe der neuen Saison an und davor hat der neue Trainer Peter Bosz nun ein ausführliches Interview gegeben. Der Trainer des BVB sprach unter anderem auch über Mario Götze, aber auch über die Neuzugänge Ömer Toprak und Mahmoud Dahoud sowie über den kommenden Gegner Bayern München.Selbst der Transfer von Neymar war ein Thema und dabei kam das Gespräch auch auf die Spekulationen rund um Ousmane Dembelé.

Eines wurde bei dem Interview auf der BVB-Pressekonferenz am Donnerstag klar. Der neue Trainer Bosz nimmt den anstehenden Supercup am Samstag gegen die Bayern durchaus ernst. „Wir wollen gewinnen“, so der Coach, der dafür auch eine ganz einfache Erklärung hat: „Ich hasse Verlieren. Ich bin schon immer ein Trainer gewesen, der sich selbst Druck macht. Das passt zu einem großen Klub wie Dortmund, der auch immer unter Druck steht.“

Fakt ist allerdings auch, dass sich die Fans noch nicht zu viel erwarten sollen, da sowohl die Dortmunder als auch die Bayern von ihrem Leistungsstand her noch nicht da sind, wo sie hin wollen. „Natürlich ist bislang nur Vorbereitung gewesen, noch nicht alle Spieler sind bei 100 Prozent. Man kann eigentlich auch niemals bei 100 Prozent sein, das perfekte Spiel gibt es meiner Meinung nach nicht. Ich glaube aber, dass wir alle auf einem guten Weg sind“, so Bosz, der in erster Linie sein erstes offizielles Heimspiel im Signal-Iduna-Park genießen will: „Ich glaube, das muss man einfach genießen. Die 80.000 Fans, die Gelbe Wand, ein Spiel gegen Bayern – darauf freue ich mich einfach. Große Spiele sind für einen Trainer immer etwas Besonderes.“

Natürlich wurde der Coach auch auf den aktuellen Kader angesprochen. Dabei zeigte sich der Neue in erster Linie von der Entwicklung Mario Götzes entzückt. Der Weltmeister ist mittlerweile endlich wieder auf einem guten Weg. „Es ist deutlich erkennbar, dass Mario noch mehr Spielzeit nötig hat. Bis jetzt geht das alles aber sehr gut. Momentan ist Spielzeit einfach sehr wichtig für ihn, deswegen haben wir ihn zuletzt eher bei Trainingseinheiten etwas herausgenommen“, so Bosz, der sich ebenfalls glücklich schätze, Neuzugänge wie Ömer Toprak (Leverkusen) und Mahmoud Dahoud (Gladbach) zur Verfügung zu haben: „Ömer hat die ganze Vorbereitung mitgemacht, Mo ist erst zehn Tage bei uns – da müssen wir noch vorsichtig sein. Ömer ist einfach schon weiter. Trotzdem: Alle Spieler, die unter mir trainieren, können spielen.“

In diesen Tagen macht sich der Trainer in erster Linie Gedanken über seine Startelf für das Bayern Spiel und nicht über einen möglichen Abgang von Ousmane Dembelé. Nach dem Abgang von Neymar ist der Dribbelkünstler wieder umso stärker beim FC Barcelona gefragt. „Wenn ich über all das, über all die Spekulationen nachdenken würde, dann würde ich schlecht schlafen. Es kann immer Vieles passieren“, so Bosz, der in Sachen Transfermarkt klar ein Befürworter von normalen Ablösesummen ist: „Das alles ist noch nicht zu Ende, letztes Jahr haben wir alle über die 100 Millionen Euro von Paul Pogba gesprochen. Jetzt ist Neymar in der Presse. Doch das alles wird bis Ende August noch weitergehen. Mbappé (Interesse von Real Madrid; Anm.d.Red.) wird wohl auch noch wechseln und ebenfalls viel Geld kosten.“

In Sachen Sponsoring konnten die Dortmunder von einem neuen Deal mit Opel berichten. Vor allem BVB-Boss Hans-Joachim Watzke war darüber hocherfreut: „Wir haben uns entschlossen, die Partnerschaft mit Opel (künftiger Ärmelsponsor; Anm.d.Red.) bis 2022 zu verlängern und deutlich auszuweiten. Darüber freuen wir uns. Wir haben uns gemeinsam auch für die kommenden fünf Jahren vorgenommen, auch wieder ein bisschen was zu gewinnen. So wie wir das eben schon die vergangenen fünf Jahre gemacht haben.“ So soll das Volumen des Vertrags auf bis zu 50 Millionen Euro angehoben worden sein: „Wir sprechen sehr gerne über Emotionen und Erfolge. Wir wollen aber jetzt keine weiteren Angaben zum Volumen machen. Dass es in der Zusammenarbeit aber natürlich nicht weniger Geld geben wird, dürfte klar sein. Die besten Deals sind immer die, die beide Seiten zufriedenstellen. Das dürfte hier der Fall sein“, so Watzke.

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