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Bremen: Stürmer gesucht

Die Bremer müssen definitiv noch auf dem Transfermarkt aktiv werden. Vor allem im Sturm gibt es noch Bedarf und man sucht einen Strafraumstürmer, der direkt in der Bundesliga überzeugen kann. Manager Frank Baumann hat dabei ganz klare Vorstellungen. Derweil gibt es noch offene Fragen in Sachen Max Kruse und in der Innenverteidigung.

Die Bremer haben unter der Woche ein Testspiel gegen die Wolverhampton Wanderers mit 0:1 verloren und wenn diese Partie eine Erkenntnis gebracht hat, dann dass man noch dringend Bedarf im Sturm hat. Trainer Alexander Nouri machte das schon direkt nach dem Abpfiff klar und alles wurde von Manager Frank Baumann gestern noch einmal bestätigt. „Da sind wir absolut einer Meinung. Aber das sagen wir ja schon die ganze Zeit, nicht erst seit dem letzten Spiel“, so der Verantwortliche, der sich aber noch nicht unter Zeitdruck sieht: „Wir haben unsere Arbeit größtenteils gemacht. Mit Max Kruse und Fin Bartels sind wir im Sturm nicht so schlecht aufgestellt.“ Doch was passiert, wenn das Duo ausfallen würde oder in den letzten Wochen noch einer der beiden den Verein wechselt?

Johannes Eggestein, Aron Johannsson, Ousman Manneh und Yuning Zhang sind allesamt noch nicht auf dem Niveau, dass man in der Bundesliga braucht. „Dementsprechend liegt die Messlatte hoch. Es sollte ein Stürmer sein, der uns sofort besser macht“, so Baumann, der sich einen Stürmer wünscht, der vor allem im Strafraum die gewünschte Präsenz zeigt, während Kruse und Bartels eher spielerisch stark veranlagt sind: „Wir wollen wirtschaftlich weiterhin vernünftig handeln. Wir können zwar ein paar Euro locker machen aber wenn man eins und eins zusammenzählt, kann man sich denken, dass wir keinen Riesentransfer mehr machen werden.“ Man will wohl eine adäquate Lösung für relativ wenig Geld oder einen vielversprechenden Leihspieler, doch das will wohl jede mittelklassige Mannschaft in der Liga.

Derweil ist im Gespräch, dass U23-Angreifer Lennart Thy zum holländischen Erstligisten VVV Venlo verliehen wird. Eine weitere Planstelle gilt es in Werders Innenverteidigung zu besetzen,wo allerdings eher ein Perspektivspieler gesucht wird, der noch viel Potenzial mit sich bringt. Ein Kandidat dafür ist weiterhin Jesper Verlaat (21), der die Bremer aber noch nicht komplett von sich überzeugt hat. „Jesper ist ein spannender Junge, der in den letzten Jahren Riesenschritte gemacht hat. Wir trauen es ihm nach wie vor zu“, so Nouri.

Natürlich muss man an der Weser noch hoffen, dass man in diesem Sommer keinen weiteren Leistungsträger mehr abgeben muss. Vor allem geht es dabei um Max Kruse, der in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel hat. „Max fühlt sich in Bremen sehr, sehr wohl“, so Baumann, „er tut uns gut, und wir tun ihm gut. Ich bin entspannt und sehr zuversichtlich, dass Max weiterhin für uns aufläuft. Wenn noch mal ein Top-Klub kommt, der ihm sportlich und finanziell etwas sehr Attraktives bietet, dann kann man nie ausschließen, dass Max diesen Weg noch einmal gehen will. Aber er weiß, was er an Werder hat.“

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