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Bayern: Rodriguez ist da

Er ist angekommen. Heute Nachmittag konnten die Bayern mit James Rodriguez ihren neuen Superstar präsentieren. Das Geburtstagskind kam im Anzug und wirkte sehr bescheiden. Er nutzte die Gelegenheit ebenfalls, um mit einem Gerücht rund um seine Rückennummer aufzuräumen.

In einem grauer Anzug mit weißem Hemd und dunkle Krawatte kam der 26-Jährige zu seiner Präsentation bei den Bayern. Optisch der perfekte Schwiegersohn, doch diese Mentalität will man vom Kolumbianer in der kommenden Saison natürlich nicht auf dem Platz sehen. „Ich habe schon von meiner Frau und meinen Töchtern gehört: Er sieht gut aus“, so FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge mit einem Grinsen im Gesicht. Rodriguez selbst gab sich derweil ordentlich, strebsam und bescheiden.

Er wurde natürlich auch zur Konkurrenzsituation bei den Bayern gefragt. „Alle wissen, dass es hier tolle Spieler gibt. Wo der Trainer will, da spiele ich“, so Rodriguez auf die Frage, auf welcher Position er sich selbst ehe. Fakt ist, dass er in der Offensive nahezu überall einsetzbar ist. Dieser Ansicht ist auch sein Trainer Carlo Ancelotti. „Ich werde mich ins Zeug legen. Man muss sich den Stammplatz erkämpfen“, so der Kolumbianer. Bei Real Madrid gelang ihm das unter Ancelotti noch im Jahr 2014/15, doch im letzten Jahr war er dann mehr oder weniger nur noch Ergänzungsspieler bei den Königlichen. „Vielleicht kann ihm das noch mehr helfen, sich zu motivieren, dass er sich hier durchsetzt“, so sein Trainer.

Deutschland ist für den Kolumbianer nun natürlich Neuland, allerdings hat er schon öfter bewiesen, dass er sich in anderen Ländern gut akklimatisieren kann. Nach Banfield (Argentinien) ging es weiter zum FC Porto, bevor er über Monaco dann in Spanien bei Real Madrid landete. Bei jeder Station konnte er früher oder später Erfolge und Titel vorweisen und das will er nun auch in München schaffen. „Es ist ein neues Leben, ein neues Ziel. Die vergangenen Tage waren natürlich eine Umstellung für mich, doch München ist eine schöne Stadt. Es beginnt ein neuer Traum“, so Rodriguez, der natürlich auch die deutsche Sprache lernen möchte.

Bleib am Ende noch die Frage nach seiner Rückennummer. Zuletzt munkelte man, dass er wegen einem Sponsorvertrag immer die Nummer 10 tragen müsse, doch bei den Bayern bekommt er nun die Nummer 11, da kein geringerer als Arjen Robben die Nummer 10 inne hat. „Das mit der 10 gibt es nicht. Sie hat schon einen Besitzer, das muss man respektieren. Ich spiele mit der Nummer, die man mir geben wird“, so Rodriguez, der nun die Nummer von Douglas Costa übernehmen wird, der sich den Italienern von Juventus Turin anschließen wird. Die Fans mussten jedenfalls nicht lange auf ihren Star im FCB-Trikot warten. Heute hat er schon das erste Mal mit der Mannschaft trainiert und am 15. Juli startet der Telekom-Cup. Kann man ihn dort sehen? „Das weiß ich noch nicht“, so Ancelotti, um dann aber zu ergänzen: „Wenn er kein Problem hat, kann er 45 Minuten spielen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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