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Frankfurt: Das Finale vor dem Finale

Die Frankfurter haben nach der regulären Saison noch ihr großes Finale im DFB-Pokal gegen die Dortmunder. Nach nunmehr drei Niederlagen in Folge bleibt nun in der Liga aber nur noch die Partie gegen Leipzig, um etwas Selbstvertrauen sammeln zu können. Fakt ist, dass dazu eine klare Leistungssteigerung von Nöten ist. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, so Bastian Oczipka.

Gegen Leipzig wird es vor allem in der Defensive extrem viel zu tun geben. Die Arbeit gegen den Ball muss optimiert werden, wenn man gegen RB etwas Zählbares mitnehmen will. „Es ist sehr schwer, gegen sie zu verteidigen“, so der Linksverteidiger. Wegen der personellen Probleme wird der 28-Jährige wohl erneut als linker Innenverteidiger in der Dreierkette auflaufen müssen. Der am Sprunggelenk verletzte Taleb Tawatha stieg erst heute wie Branimir Hrgota (Oberschenkelprobleme) wieder ins Training mit der Mannschaft ein und stünde damit wieder für einen Einsatz zur Verfügung.

Oczipka kündigte bereits an, dass man Leipzig intensiv analysieren werde, betonte aber gleichzeitig auch: „Egal wie Leipzig spielt, wir haben zu Hause gerade gegen die großen Mannschaften wie Bayern, Dortmund, Gladbach, Leverkusen oder Schalke gut gespielt. Wir wollen einfach noch mal ein Zeichen setzen“, so der Verteidiger. Aus diesen Partien gab es immerhin stolze 11 Punkte, allerdings fanden alle Partien außer das 0:0 gegen Gladbach in der Hinrunde statt. In diesem Kalenderjahr konnte man vor heimischer Kulisse lediglich Siege gegen Darmstadt (2:0) und Augsburg (3:1) einfahren.

„Wir wollen den Fans im letzten Bundesligaspiel etwas bieten und ein gutes Spiel abliefern. Ich kann nicht garantieren, dass wir gewinnen werden, aber wir wollen Vollgas geben und von Anfang an zeigen, dass wir da sind“, erklärt Oczipka, der auch weiß, dass man sich im Hinblick auf das Pokalfinale noch steigern muss. Vor allem im Spiel gegen Mainz ergab man sich ins eigene Schicksal, was gegen Dortmund übel enden könnte. „Wir hatten Mainz eigentlich klar im Griff, da darf normalerweise nichts mehr anbrennen. Aber dann häuften sich die Fehler, so kann ein Spiel kippen. Es nimmt eine Eigendynamik an, die sich nicht mehr aufhalten lässt“, so der Abwehrspieler mit einem durchaus selbstkritischen Ton: „Jeder hätte ein Tick mehr geben müssen.“ Mit einem Dreier über Leipzig könnte man unter anderem die Saison ordentlich beenden und gleichzeitig die eigenen Fans auch schon auf das Finale gegen Dortmund einstimmen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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