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Hoffenheim weiter auf Rekordjagd

Die Hoffenheimer spielen derzeit mit weitem Abstand die beste Saison der Vereinsgeschichte. Die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb ist nahezu in trockenen Tüchern. Schon ein Remis am Freitag gegen Köln würde reichen, um zumindest den 6. Platz unter Dach und Fach zu bringen, doch eigentlich stellt man sich nur noch die Frage, ob die TSG am Ende direkt an der Champions League teilnehmen darf oder ob sie durch den 4. Platz noch in die Qualifikation müssen.

„Wir werden sehr wahrscheinlich besser als Platz sieben abschließen bei 14 Punkten Vorsprung und besserem Torverhältnis“, so Manager Alexander Rosen. Damit wäre es die bislang beste Platzierung der Kraichgauer, die in ihrer ersten Saison im Oberhaus 2008/09 den 7. Platz schaffen konnten. Aus dieser Saison stammt auch der bisherige Punkterekord. Unter dem damaligen Trainer Ralf Rangnick holte die TSG 55 Punkte. Mit derzeit 54 Zählern könnte dieser Rekord schon am kommenden Freitag beim Spiel gegen Köln eingestellt werden. „Jetzt sind wir einen Punkt von der besten Punktzahl der Hoffenheimer Geschichte entfernt, ich gehe mal davon aus, dass wir diesen Rekord einholen werden“, so Rosen, der aber trotzdem wie gewohnt auf dem Boden bleibt und keine neuen Saisonziele formulieren will: „Keiner der Akteure auf oder neben dem Platz gibt irgendwelche Anzeichen, dass er keinen Bock drauf hat, diese Saison so brutal weiterzuspielen. Es ist eine außerordentlich erfolgreiche Saison, und wir werden jetzt alles dafür tun, dass wir das maximieren. Dazu brauchen wir kein Ziel aussprechen.“

Die TSG spielt eine überragende Saison und kann nicht nur mit Statistiken sondern auch mit tollem Fußball überzeugen. Dennoch wackelt gleichzeitig noch ein eher unwichtiger Rekord, denn Mark Uths Fernschusskracher gegen Gladbach war bereits das 13. Tor von außerhalb des Strafraums. In der Saison 2013/14 schafften die Hoffenheimer 16 Distanztore, was bereits sehr nah am Bundesliga-Rekord liegt, der aktuell von Werder Bremen gehalten wird. Die Nordlichter schafften 2008/09 insgesamt 17 Tore aus der Distanz. Viel mehr würden sich die Hoffenheimer aber freuen, wenn man nächstes Jahr in der Champions League vorstellig werden dürfte – egal aus welcher Entfernung die dafür benötigten Tore gefallen sind.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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