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Leverkusen: Korkut trotz Niederlage zufrieden

Die Leverkusener kommen in der Liga weiter nicht in Fahrt. Gegen Hoffenheim gab es gestern die nächste Pleite und so setzt man sich langsam aber sicher in der unteren Tabellenhälfte fest. Neu-Trainer Tayfun Korkut war am Ende aber trotzdem zufrieden mit seiner Mannschaft, auch wenn er dabei eine wesentliche Einschränkung machte, die am Ende die Punkte kostete.

leverDas Warten auf den ersten Sieg unter Tayfun Korkut geht weiter. Nach dem 1:1 zum Debüt in Bremen und dem 0:0 gegen Atletico Madrid gab es gestern eine 0:1-Schlappe gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Wieder kam die Werkself nicht über gute Ansätze hinaus, womit man am Ende gegen einen Verein wie Hoffenheim nichts Zählbares einfahren kann. Ähnlich wie auch schon sein Vorgänger Roger Schmidt neigte aber auch Korkut nach dem Spiel dazu, die Gegebenheiten schönzureden. „Wir haben eine fast perfekte erste Halbzeit gespielt. Was uns gefehlt hat, war, das Tor zu machen“, so der Coach im Interview.

Nach der ersten Großchance von Sandro Wagner (2.) kann man sagen, dass Leverkusen gleich mehrere Chancen hatte, in Führung zu gehen (5., 9., 13., 22., 23.), doch letztendlich fehlte vor dem Tor die letzte Abgeklärtheit. „Nach dem Gegentor ist uns der Tank ein bisschen leer gegangen. Die Mannschaft wollte, hatte dann aber auch nicht mehr die klaren Aktionen nach vorne“, so Korkut. Unter anderem kann man das auch darauf zurückführen, dass die Werkself unter der Woche in der Champions League aktiv war. Im zweiten Abschnitt brachten sie nach einem Freistoß von Kevin Volland (49.) eine gute halbe Stunde lang keinen einzigen Torschuss zustande. Erst in der Nachspielzeit hatte dann der eingewechselte Chicharito noch eine gute Chance zum Ausgleich. „Der Ausgleich wäre aufgrund der ersten Halbzeit verdient gewesen. Aber am Ende entscheiden Tore über das Ergebnis“, so Korkut.

Am Ende ging Bayer wieder leer aus, doch selbst ein Punkt bei der TSG hätte an der Tabellensituation nicht viel verändert. So kann man derzeit schon davon ausgehen, dass man in Leverkusen in der nächsten Saison keinen internationalen Fußball zu Gesicht bekommen wird. „Wir wollten konzentriert und aggressiv gegen den Ball arbeiten und hatten auch gute Aktionen mit dem Ball. Bis auf das fehlende Tor kann ich nichts Negatives zur Leistung meiner Mannschaft sagen“, sagte Korkut, der nun die komplette Länderspielpause Zeit hat, um seine Truppe wieder in den Griff zu bekommen. Danach geht es gegen den VfL Wolfsburg. Bei den Wölfen läuft es seit dem Trainerwechsel auf Andries Jonker so, wie man es sich bei Leverkusen aktuell wünschen würde.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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