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Mainz: Systemwechsel oder Spielertreue?

Die Mainzer müssen am morgigen Samstag gegen Leverkusen ran und dabei sind schon alle gespannt, mit welchem System Trainer Martin Schmidt spielen lassen wird. Vor allem in der Offensive gibt es da viele Optionen, da man mit Bojan, Frei und Muto einige Alternativen hat, die aber alle ein favorisiertes System haben.

FSV Mainz 05Muto „ist da angekommen, wo wir ihn erwarten“, so sein Trainer: „Seit ein, zwei Wochen ist er hundert Prozent bereit – auch mit seinem lädierten Bein.“ Der Japaner musste zuletzt gleich zwei Bänderverletzungen im rechten Knie auskurieren und konnte sich an harte Zweikämpfe und Schüsse nur sehr langsam herantasten. Da er nun wieder voll dabei ist, könnte Schmidt morgen gegen Leverkusen auch auf ein 4-4-2 umstellen und den 24-Jährigen an vorderster Front neben Jhon Cordoba aufbieten.

Das hätte dann aber wohl zur Folge, dass Neuzugang Bojan auf der Bank landen würde, denn der Offensivallrounder kommt eigentlich nur auf der 10 in einem 4-2-3-1 zum Einsatz und würde folglich nicht in das neue System passen. Muto könnte allerdings auch hinter Cordoba agieren. Bojan scheint auch noch nicht wirklich in der Bundesliga angekommen zu sein. Während er am Ball schon eine gute Figur macht, scheint ihm noch die nötige Wettkampfhärte zu fehlen, obwohl er diese eigentlich aus seiner Zeit bei Stoke City in der Premier League haben müsste. „Dass er auch athletisch noch nicht auf dem Toplevel ist, wussten wir“, so Schmidt über den Techniker: „Wir wussten auch, dass der Prozess drei, vier Wochen dauert. Er steigert sich von Training zu Training. Er ist ein guter Kerl, der im Team gut ankommt. „Wir wollen ihn nicht nach jedem Spiel oder Training auf den Prüfstand stellen. Wir lassen ihn auch mal müde sein nach drei intensiven Einheiten. Wir werden noch Einiges sehen von ihm.“

Mit Robin Quaison haben die Mainzer noch einen weiteren Neuzugang in den eigenen Reihen, den man bisher noch nicht bewundern konnte. „Wenn er so weitertrainiert, ist die Chance gut, dass er in den 18er-Kader kommt“, sagt Schmidt über den Flügelstürmer. So könnte der Schwede die unbekannte Trumpfkarte im Spiel der 05er werden. Mit Fabian Frei haben die Mainzer für die 10 aber auch noch einen ganz anderen Kandidaten, der bei einem defensiveren 4-3-3 wohl die bessere Wahl als der offensivere Bojan wäre. Insgesamt sind es alles nur Spekulationen und man muss abwarten, für welche Variante sich das Trainerteam morgen entscheiden wird.

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