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Mainz: Was wird aus Schmidt?

Bei den Leverkusenern ist noch immer ein Trainerwechsel in aller Munde. Derweil ist auch das Gerücht aufgekommen, dass Schmidt der neue Nachfolger von Schmidt wird. Dabei handelt es sich natürlich um den aktuellen Mainzer Coach Martin Schmidt. Der Schweizer dementierte allerdings die Gerüchte, es bleibt aber weiterhin spannend.

FSV Mainz 05„Ich kann euch garantieren, dass es da letzte Woche hundert Prozent keinen Kontakt gab“, so Schmidt auf der Spieltags-Pressekonferenz vor der Partie gegen Werder Bremen am kommenden Samstag. Könnte das heißen, dass es einen Kontakt über Mittelsmänner gegeben haben könnte? „Ich habe keinen Berater oder Manager: Ich kann garantieren, dass es da nichts gibt“, sagte der Coach, der erst gut einen Tag nach den Gerüchten ein Statement zu allem abgegeben hat: „Ich finde, es ist ein Mangel an Respekt, auch gegenüber Mainz 05, so etwas hervorzubringen. Ich habe noch eineinhalb Jahre an Vertrag, bin mit den Spielern und Leuten hier zufrieden. Das ist reine Spekulation“, so Schmidt.

Nach diesem heiklen Thema waren die Verantwortlichen bemüht darum, das Gespräch wieder auf den kommenden Gegner in der Liga zu lenken. „Es ist eine Spieltags-Pressekonferenz. Wenn es da irgendetwas geben würde, würden wir das kommunizieren“, so Sportdirektor Rouven Schröder. Trotz aller Bekundungen ist das Thema dennoch heiß, denn Roger Schmidt ist bei Leverkusen alles andere als unumstritten, auch wenn er einen gültigen Vertrag bis 2019 hat. Schon am letzten Spieltag wurde heftig über eine vorzeitige Entlassung spekuliert, was sich dann aber schnell als Fehlinformation herauskristallisierte. „Das wundert mich nicht, dass sowas passiert. Das gehört zum Geschäft. Da müssen Sie Jonas Boldt oder Rudi Völler fragen, da bin ich der falsche Gesprächspartner“, so Roger Schmidt zu dieser Situation.

Am Mittwoch wollte man in Leverkusen nichts von diesem Thema wissen, allerdings gab es dann heute einen Kommentar von Sportdirektor Rudi Völler gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Schwachsinn“, so der Verantwortliche der Werkself kurz und knapp. Fakt ist aber auch, dass Trainer nur sehr selten in eine neue Saison gehen, wenn sie einen auslaufenden Vertrag haben. Martin Schmidts Arbeitspapier läuft noch bis 2018, also sollten die Mainzer bestenfalls mit ihm verlängern, wenn sie ihm nicht nahelegen wollen, sich um einen möglichen Vereinswechsel zu kümmern.

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