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HSV: Gisdol spricht sich für Beiersdorfer aus

Bei den Hamburgern gibt es aktuell nur eine einzige Konstante und die heißt Markus Gisdol. Der Trainer ist noch nicht lange beim HSV verantwortlich, konnte aber schon zeigen, dass er wohl die richtige Wahl für die freie Stelle als Coach war. Nun müssen die Nordlichter aber auch noch den Abgang des Vorstandsvorsitzenden kompensieren. Gisdol hofft aber, dass Dietmar Beiersdorfer dem HSV in einer anderen Rolle erhalten bleiben wird.

hsvNach Wochen und Monaten des freien Falls scheint es bei den Hamburgern nun sportlich endlich wieder zu laufen. Seit nunmehr 4 Partien sind die Rothosen ungeschlagen und konnten gar zwei Siege in Folge feiern. Gerade in dieser Zeit kam es nun etwas überraschend, dass Dietmar Beiersdorfer sein Amt in der Vereinsführung an Heribert Bruchhagen übergeben musste. Wird der zuletzt oft kritisierte Macher den HSV nun verlassen oder in anderer Funktion bleiben?

Wenn es nach Trainer Markus Gisdol ginge, dann würde Beiersdorfer bleiben. Unter anderem ist noch die Position als Sportchef zu besetzen. Aktuell hat der gebürtige Franke diese Position zusätzlich von Peter Knäbel übernommen. „Die Zusammenarbeit mit Didi ist nach wie vor sehr gut. In der aktuellen Situation ist es die sinnvollste Lösung, mit Didi erstmal weiterzuarbeiten“, so Gisdol über Beiersdorfer. Aktuell geht man aber davon aus, dass der Ausstieg am 30. Dezember wie geplant eintreten wird. Das würde dann aber auch heißen, dass die Personalplanungen im Winter deutlich schwieriger werden würden. Gisdol machte kein Geheimnis daraus, dass im Winter auch in Hamburg etwas passieren muss, wenn man in der Rückrunde weiter nach vorne kommen will. Vor allem in der Innenverteidigung soll nachgerüstet werden: „Wir werden allein zahlenmäßig nachlegen, das steht außer Frage“, erklärte Gisdol.

Es gibt schon potenzielle Kandidaten, doch auch hier kommt der Name Beiersdorfer ins Spiel: „Ideen für die Transfers haben wir nicht erst gestern entwickelt, sondern schon vor sechs bis acht Wochen. Dass kurzfristig in andere Hände zu geben, halte ich nicht für sinnvoll“, so Gisdol. Bruchhagen hat bereits gesagt, dass man vor dem Ende der kommenden Transferperiode wohl keinen neuen Sportchef finden können würde. Ein Grund mehr, warum Beiersdorfer ggf. im Verein weiterhin gebunden werden sollte: „Er genießt ein sehr, sehr hohes Ansehen. Er ist echter HSVler, das weiß hier jeder. Er gehört absolut zu uns. Ich bin froh, dass der Verein mich fragt, aber das entscheiden andere Leute. Ich bin hier vor allem Trainer und brauche meine ganze Kraft für die Mannschaft.“

Der Trainer ist momentan aber auch noch sportlich gefordert, denn für das Mainz-Spiel muss er den gesperrten Lewis Holty ersetzen. Kandidaten dafür wären Bobby Wood, Luca Waldschmidt und Aaron Hunt, doch Wood scheint hier die besten Karten zu haben. Nicolai Müller und Douglas Santos sind zwar noch angeschlagen, sollten aber rechtzeitig für die Partie gegen die 05er fit werden. Ein Erfolg gegen Mainz wäre ein weiterer Schritt Richtung Mittelfeld und würde für noch mehr Ruhe in der Winterpause sorgen. „Die Mannschaft ist ein Stück vorausgegangen in Sachen Geschlossenheit“, so Gisdol.

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