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HSV: Gisdol gibt Gas

Der neue starke Mann bei den Hamburgern nimmt schon gleich Fahrt auf. Markus Gisdol ist der neue Trainer bei den Nordlichtern, führte schon seit Dienstag Einzelgespräche und ist bisher sehr zufrieden mit dem, was er gehört hat. „Bis zum Spiel in Berlin werde ich mit 60, 70 Prozent des Kaders gesprochen haben“, so der Verantwortliche, der sich natürlich möglichst schnell ein gutes Bild von seinen neuen Schützlingen machen will: „Natürlich entwickelt sich schon etwas, wir sind Schritte vorwärts gekommen.“

hsvSo soll am besten schon am Wochenende gegen die Berliner der erste Sieg des neuen Trainers folgen, um dessen Ambitionen zu untermauern, doch die Haupstädter sind aktuell alles andere als ein leicht zu schlagender Gegner. „Das ist eine hohe Hürde zum Start. Hertha ist sehr, sehr gut gestartet, wird uns voller Selbstvertrauen begegnen“, so Gisdol, der mit seinem System für ein konsequentes Pressing steht, aber gleichzeitig auch weiß, dass er den letzten Stil des HSV nicht komplett über den Haufen werfen kann: „Die Spieler werden es umsetzen können. Es ist eine Frage der Zeit. Wir müssen etwas verändern in den Köpfen der Spieler, das ist ein Veränderungsprozess. Kriegen wir es hin, dass sie irgendwann davon träumen, dann haben wir es geschafft.“

Nach den ersten Tagen in Hamburg ist der gebürtige Geislinger immerhin schon einmal zuversichtlich: „Die ersten Tage sind sehr intensiv, mein Kopf hört nicht auf zu rattern. Wieviel kann die Mannschaft auf Anhieb vertragen? Bei dem einen gehen neue Ideen schneller rein, bei dem anderen dauert es länger“, so Gisdol, der weiß, dass seine Jungs schnell das neue System annehmen müssen, damit man nach den Spielen gegen Berlin und Gladbach nicht komplett im Tabellenkeller versackt ist: „Das Ziel ist, dass die Spieler das Vergangene abschütteln und dadurch auch eine mentale Befreiung erlangen. Ich möchte, dass sie so spielen, dass es wirklich ein Neustart ist.“

Nun fragt man sich natürlich, auf welches Personal der Neue zurückgreifen wird, doch zu viel wollte Gisdol nicht verraten. Die heutige Trainingseinheit wurde ins Stadion verlegt und auch das Abschlusstraining wird morgen ohne die Öffentlichkeit stattfinden. Am Mittwoch konnte man beobachten, dass Holtby wohl wieder ins defensive Mittelfeld rücken wird und auch eine Doppelspitze mit Wood und Lasogga eine Alternative ist. „Aber wenn ich jetzt auch noch etwas über meine Pläne sage, dann könnte Hertha den Scout, der die ganze Woche hier rumspringt ja direkt abziehen …“, so Gisdol mit einem Grinsen im Gesicht.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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