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Freiburg gewinnt irren Pokal-Fight in Mainz

Was war das denn für ein verrücktes Spiel? Nach nur 5 Minuten schien das Viertelfinale im DFB-Pokal zwischen Mainz 05 und dem SC Freiburg entschieden gewesen zu sein. Die Elf von Trainer Thomas Tuchel führte bereits mit 2:0, da hatten sich viele Fans noch nicht einmal hingesetzt. Am Ende entwickelte sich allerdings ein echter Krimi, der dann auch noch von den Freiburgern gedreht wurde.

freiburgDoch was war genau passiert? Das 1:0 entstand durch ein Gewusel im Sechzehner von Ede, der den Ball zurücklegen konnte. Der junge Parker stand genau richtig und drosch die Kugel in die Maschen. Schon nach einer Minute hätte der 19-Jährige treffen können, allerdings wurde sein Freistoß glänzend pariert.

Beim zweiten Treffer war dann Torjäger Szalai zur Stelle, allerdings in diesem Fall nur als Vorlagengeber für Niki Zimling, dessen trockener Schuss von Ede noch abgefälscht wurde aber trotzdem im Tor landete. Baumann im Tor der Freiburger war erneut chancenlos und der absolute Fehlstart damit perfekt.

Vor allem machte SC-Trainer Streich das Auftreten seiner Mannschaft zu schaffen. Nach nur 13 gespielten Minuten wechselte er seinen Rechtsverteidiger Hedenstad aus. Die Höchststrafe für den jungen Norweger, aber gleichzeitig auch an Zeichen an alle anderen Profis. In der Folge kamen die Freiburger zwar besser ins Spiel, ließen aber durch Flum und Sorg zu viele Chancen liegen.

Viel Aluminium und trotzdem der Ausgleich

Im zweiten Spielabschnitt gab es dann wieder etwas mehr Hoffnung, denn Pospech sah auf Seiten der Gastgeber die Gelb-Rote-Karte. Doch dann wieder das alte Pech, denn innerhalb von nur 60 Sekunden trafen die Freiburger Latte und Pfosten.

Erst in der 86. Minute konnte der eingewechselte Santini den lang ersehnten Anschlusstreffer erzielen und schon nahm das Schicksal seinen Lauf. In der 90. Minute traf Krmas erneut die LAtte, doch es war noch nicht vorbei. In der Nachspielzeit gibt es einen Elfmeter für die Gäste, nachdem Matchwinner Santini im Strafraum zu Boden geht. Schiri Aytekin blieb unbeeindruckt von den Protesten der Mainzer und Caliguri blieb eiskalt vom Punkt.

108 Minuten reichen aus

Beide mussten also in die Verlängerung. Letztendlich ist es wieder Caliguri, der in der 108. Minute mit seinem Treffer zum 3:2 das Spiel komplett auf den Kopf stellt. Mit diesem Sieg ziehen die Freiburger ins Halbfinale des Pokals ein, womit eine sowieso bereits gut laufende Saison schon vorzeitig gekrönt wurde.

Kategorie: Bundesliga, DFB-Pokal, News Tags: ,
 
 

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