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Schalke: Heldts letzte Tage

Die Schalker haben an diesem Wochenende ein ganz klares Ziel. Man will sich in der Liga unbedingt noch vom 7. auf den 5. Platz verbessern, was die direkte Qualifikation für die Europa League zur Folge hätte. Das wäre nicht nur einfacher, sondern würde auch etwas den Druck aus der anstehenden Vorbereitung nehmen. Für Sportdirektor Horst Heldt wird der 34- Spieltag jedenfalls der letzte Auftritt als Königsblauer sein. Genaue Pläne für seine berufliche Zukunft hat der Verantwortliche derweil noch nicht gemacht.

schalkeMorgen um Punkt Mitternacht wird Heldt seinen Job auf Schalke an den Nagel hängen und an Christian Heidel abgeben. Zunächst wird der ehemalige Profikicker laut eigener Aussagen in Urlaub fahren, denn es gibt noch kein konkretes Angebot von einem anderen Klub – zumindest ließ er diesbezüglich nichts durchblicken. Zuletzt wurde er immer wieder mit den Frankfurtern und den Hamburgern in Verbindung gebracht, doch das Interesse dieser Klubs wurde von Heldt selbst dementiert.

Vor dem letzten Spiel ist er schon etwas betrübt über seinen anstehenden Abschied, letztendlich soll aber der Sport im Vordergrund stehen. „Schalke hat noch nie in Hoffenheim gewonnen, das wollen wir natürlich ändern“, so Trainer André Breitenreiter an. Immerhin geht es darum, die lästigen Qualifikationsrunden für die Europa League zu überspringen. Das spart nicht nur Reisestrapazen sondern gewährleistet auch eine störungsfreie Vorbereitung auf die nächste Saison. Die Mainzer und die Berliner spielen zeitgleich direkt gegeneinander, und sind von den Punkten her mit den Schalkern ebenfalls gleichauf. Die Knappen haben bisher noch die schlechteste Tordifferenz. Immerhin kann man vor dem wichtigen Spiel wieder mit Höwedes als Innenverteidiger planen.

„Die intern gesteckten Ziele haben wir größtenteils erreicht“, so Breitenreiter bei der letzten Spieltags-Konferenz der Saison im Raum Libuda der Schalker Arena: „Wir sind in jedem Fall international dabei. Es war natürlich nicht alles gut.“ Letztendlich muss man nicht um den heißen Brei herumreden. Die Schalker wollten zumindest den 4. Platz und damit die Qualifikation zur Champions League erreichen, doch dieses Ziel wurde nun verfehlt. Heldt fand zum Abschluss noch einmal passende Worte, die sich der eine oder andere auf Schalke vielleicht etwas mehr zu Herzen nehmen sollte: „Dieser Verein ist nicht aufzuhalten, wenn man nicht übereinander redet, sondern miteinander.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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