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Wolfsburg: Hecking hat Rang 3 im Auge

Die Wolfsburger atmen nach dem Weiterkommen in der Champions League auf, allerdings ist die Stimmung beim Blick auf die Tabelle in der Liga wieder ungleich schlechter. Die Wölfe liegen nicht auf einem der vorderen Plätze, haben diese aber noch nicht abgehakt. Morgen steht nun das Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim auf dem Plan und vor allem das Trainerteam strahlt in diesen Tagen deutlich mehr Zuversicht aus als noch zuletzt. In Sachen Personal ist bei Julian Draxler derweil noch nichts klar, von Bas Dost gibt es hingegen endlich wieder gute Nachrichten.

wolfsburgDer vergangene Dienstag war sicherlich das ganz große Highlight in der bisherigen Saison der Wolfsburger. Noch nie hat der VfL das Viertelfinale in der Champions League erreicht. Die Feier fiel allerdings verhältnismäßig klein aus, denn schon morgen müssen die Niedersachen endlich auch in der Liga wieder eine bessere Leistung zeigen. Vor allem Trainer Dieter Hecking konnte den Schalter wieder schnell auf Alltag umlegen und warnte standesgemäß vor dem Spiel gegen Hoffenheim: „Wir müssen uns auf einen Gegner einstellen, der mit viel Kampf und Leidenschaft zur Sache gehen wird“, so der Coach.

Vor allem hat die TSG seit der Trainer-Übernahme von Julian Nagelsmann wieder frischen Mut im Abstiegskampf geschöpft. Umso wichtiger wäre es für die Wolfsburger, wenn man mit einer Topmannschaft auflaufen könnte. Dazu würde definitiv Julian Draxler gehören, der mit einer Sehnenreizung aber noch fraglich ist. „Die endgültige Entscheidung, ob Julian spielen kann, fällt erst morgen“, so Hecking, der diese Partie auch als Gradmesser für die restliche Saison heranzieht: „Platz drei ist noch nicht weg. Wir denken aber von Spiel zu Spiel und müssen daher erst einmal Hoffenheim schlagen.“

Nach dem aktuellen Saisonverlauf eine optimistische Aussage, doch ganz unrecht hat Hecking damit natürlich nicht. Die Berliner spielen heute gegen die Schalker und sollten die Haupstädter, die aktuell auf Rang 3 liegen, diese Partie verlieren und die Wölfe ihr Spiel gegen Hoffenheim gewinnen, dann würde der Rückstand nur noch 4 Punkte betragen. Ein Leistungsträger und vor allem auch eine große Hoffnung für die restliche Saison scheint derweil langsam wieder auf die Beine zu kommen. Die Rede ist von Bas Dost, der nach seinem Mittelfußbruch im Januar wieder positive Neuigkeiten von sich gab. Momenten trainiert er noch in den Niederlanden für sein Comeback. „Es geht eigentlich jeden Tag besser. In ein paar Tagen darf ich auch wohl endlich wieder aufs Tor schießen“, so der Stürmer, der aber auch offen zugab, dass es ihm nicht gepasst hat das erste Spiel 2016 zu verpassen: „Das erste Spiel hat mich brutal genervt.“

Mittlerweile hat der 26-Jährige aber wieder eine positive Grundhaltung angenommen, was sicherlich auch seiner Genesung zu Gute kommen wird: „Die anderen Jungs schreiben mir auch oft, wie es mir geht. Das ist ein schönes Gefühl“, lobt Dost seine Kollegen. Schon in der nächsten Woche soll er dann wieder nach Wolfsburg zurückkehren und vor Ort weiter rehabilitieren. Ein klares Ziel hat er sich selbst ebenfalls schon gesteckt, denn er will mit den Niedersachsen unbedingt das Viertelfinale in der Champions League bestreiten.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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