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Wolfsburg: Hecking hat noch Baustellen

Die Wolfsburger haben vor dem Spiel gegen die Frankfurter am Sonntag größere Probleme in der Zentrale. Mit der Optimalbesetzung wird es nichts werden doch Trainer Dieter Hecking hat durchaus das eine oder andere Ass im Ärmel. Derweil sind die Wölfe weiterhin auf der Suche nach einem neuen Stürmer, während Lord Bendtner wohl in der Premier League bei Crystal Palace auf dem Zettel stehen soll.

wolfsburgDie Frage ist wo die Wolfsburger nach einer durchwachsenen Hinrunde und einer anstrengenden Vorbereitung nun stehen. Fakt ist, dass das Spiel gegen die Frankfurter wohl Aufschluss darüber geben wird. „Was wir erwarten können, ist eine Mannschaft, die versuchen wird, aktiv gegen uns Fußball zu spielen“, so Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking, „darauf müssen wir uns einstellen.“

Immerhin kann man wieder auf Keeper Diego Benaglio zurückgreifen, der seinen grippalen Infekt mehr oder weniger überwunden hat. Mit Koen Casteels steht allerdings auch ein Ersatz bereit, der sich in dieser Saison durchaus schon beweisen konnte. Die größten Probleme haben die Wolfsburger aktuell im zentralen Mittelfeld. Maxi Arnold wird mit ziemlicher Sicherheit nicht zur Verfügung stehen, denn er hat noch immer mit einer Kniereizung zu kämpfen. „Maxi hat nicht trainiert, das ist kein gutes Zeichen“, so Hecking, der einen Einsatz aber dennoch nicht ausschließen wollte: „Vielleicht ist er doch dabei, wenn auch nicht in der Startformation. Wir haben noch drei Tage Zeit.“

Kleinere Hoffnungen gibt es derweil noch bei Luiz Gustavo, der nach seinen Knieproblemen schon am Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. „Das Knie zeigt keine Reaktion, was erst einmal sehr positiv zu bewerten ist. Inwieweit das reicht, werden wir sehen“, so Hecking. Letztendlich stehen mit Joshua Guilavogui und Christian Träsch zwei Alternativen bereit. Letzterer spiele eine sehr gute, konstante Saison, was auch sein Trainer nicht bestritt: „Wir haben im zentralen Mittelfeld ein paar Sorgenfalten. Christian ist ein sehr vielseitiger Spieler. Wir haben ihn nun die ganze Zeit auf der Sechs spielen lassen. Er fühlt sich dort wohl, ist sehr mobil, hat gute Balleroberungen. Ich denke, er wird die Rolle, wenn er sie am Sonntag erhält, gut spielen.“

Indes suchen die Wölfe weiter nach einem entsprechenden Ersatz für den verletzten Topstürmer Bas Dost. Überstürzen will man natürlich nichts, denn dafür ist Manager Klaus Allofs nun wirklich nicht bekannt. Bisher gab es noch nicht einmal größere Gerüchte um potenzielle Neuzugänge. „Wir müssen reagieren und haben unsere Kandidaten, die ja auch schon in Richtung Sommer in unserem Notizbuch stehen“, so der ehemalige Verantwortliche der Bremer: „Wir versuchen abzuarbeiten, ob das jetzt schon geht. Wir wollen möglichst schnell mit den neuen Spielern arbeiten. Wir würden gerne etwas machen, sehen uns aber nicht in einer Notsituation, in der wir verzweifelt nach einer Lösung suchen. Sollten wir keine Zufriedenstellende in Aussicht haben, könnte auch der Januar verstreichen, ohne dass wir etwas getan haben.“

Niklas Bendtner ist in den Planungen der Vereinsführung wohl nicht mehr mit inbegriffen. Der englische Erstligist Crystal Palace soll wohl an einem Ausleihgeschäft interessiert sein. „Bendtner ist verfügbar, es gibt aber auch noch andere Optionen, die wir prüfen“, so Teammanager Alan Pardew im englischen Guardian: „Wir suchen jemanden, der zu uns passt und uns weiterhelfen kann.“ Die englischen Medien würden sich sicher über eine Rückkehr des Lords in die Premier League freuen…

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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