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Bayern: Robben über Guardiola

Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass die Bayern sich gewünscht haben, dass Pep Guardiola auch über die Saison hinaus Trainer in München bleiben wird. Schon im letzten Oktober ergriff vor allem Kapitän Philipp Lahm das Wort für den Spanier und appellierte an diesen seinen Vertrag zu verlängern. Heute ist allerdings schon bekannt, dass Pep nach der Saison seine Sachen packen wird. Nichts desto trotz legte Arjen Robben noch einmal nach. Öffentlich machte er seinem Ärger über den Abgang Guardiolas Luft und kritisierte gleichzeitig Ottmar Hitzfeld.

FC-BayernDie Bayern haben eine extrem schwierige Rückrunde vor der Brust. Zwar ist Guardiolas Abschied schon beschlossene Sache, fertig ist er in München allerdings noch lange nicht. Seine Mission war von Anfang an das Triple und noch sind die Bayern in allen drei Wettbewerben aussichtsreich positioniert. Nicht klar ist jedoch, wie die Mannschaft darauf reagieren wird, dass Guardiola seinen vorzeitigen Abschied schon verkündet hat. „Da ärgere ich mich schon drüber, es ist ein Jammer“, so Robben in einem Interview: „Es ist wirklich schade.“

Vor allem im Hinblick auf die Taktik hat der Spanier die Münchner auf ein ganz neues Niveau gebracht. Dennoch kassierte er hier und da auch immer wieder Kritik. So äußerte sich der ehemalige Coach Ottmar Hitzfeld zuletzt negativ zum Führungsstil. „Guardiola konzentriert sich nur auf die Taktik. Er ist ein Taktik-Freak, der sich Tag und Nacht mit Spielsituationen beschäftigt, aber im zwischenmenschlichen Bereich hat er sich nicht auf die Mannschaft konzentriert. Er hat fast gar keine Einzelgespräche geführt. Er hat sich abgeschottet – auch gegenüber den Medien“, so Hitzfeld im Interview mit der Schweizer Zeitung Blick.

Nun kommt also Carlo Ancelotti, der im Vergleich natürlich aus einem völlig anderen Holz geschnitzt ist. „Da müssen wir erst mal abwarten“, so Robben: „Alles beginnt von vorn. Es ist ja noch eine Weile hin und wir haben in der Rückrunde noch eine Menge zu gewinnen.“ Robben selbst will nach seinem abermaligen Seuchenjahr mal wieder richtig durchstarten: „Ich bin froh, dass 2015 jetzt vorbei ist.“ Der Niederländer wurde unter anderem von einer Bauchmuskulaturverletzung, einem Muskelbündelriss, einigen Adduktorenblessuren und muskulären Problemen ausgebremst. So kam es dazu, dass der bis 2017 gebundenen Niederländer es in der kompletten Hinrunde nur auf 7 Einsätze in der Liga gebracht hat. „Ende Januar, wenn die Bundesliga wieder beginnt, bin ich wieder dabei“, so das Versprechen des Flügelflitzers.

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