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Frankfurt: Hradecky und der Saunagang

In den letzten Monaten sah man die Verwandtschaft von Lukas Hradecky ständig am Frankfurter Flughafen und in Finnland. Nun in der Winterpause ist der Schlussmann der Eintracht aber auf Heimatbesuch und will dort neue Energie tanken um in der Rückrunde wieder beste Leistungen bringen zu können. Neben dem obligatorischen Kirchgang gehört zu seinem Erholungsprogramm auch der Gang in die Sauna, was viele Finnen am Heiligabend machen. Natürlich gibt es auch dort reichlich zu essen.

Frankfurt„Weihnachten wird im engsten Familienkreis gefeiert, was mit dem obligatorischen Saunagang vor dem Essen beginnt“, so der 26-jährige Hradecky im DFL-Magazin: „Traditionell essen wir Finnen am Abend einen großen Weihnachtsschinken, im Ofen gebacken mit Steckrüben, Karotten und Kartoffeln.“ Bei den Frankfurtern hat er insgesamt ein gutes erstes halbes Jahr hinter sich gebracht, nachdem er zuvor schon mit Bröndby IF in der Europa League aktiv war.

In der Bundesliga startete man extrem gut in die Saison, doch dann begann eine sportliche Talfahrt, die erst am letzten Spieltag der Hinrunde mit einem 2:1 über die Bremer gebremst werden konnte. Hradecky selbst war dabei immer wieder einer der wenigen, die noch ihre Leistung auf den Platz gebracht haben, selbst wenn das restliche Team mehr oder weniger versagt hat. „Am Jubel nach dem Abpfiff konnte man sehen, wie wichtig der Sieg für uns war“, so der Keeper im Bezug auf das letzte Spiel gegen die Werderaner: „Nun will ich die Weihnachtstage in der Heimat nutzen um Energie und Hoffnung zu tanken.“

Mit einem Notenschnitt von 3,03 kommt er zwar nicht an die Daten seines Vorgängers Kevin Trapp (2,27) heran, doch immerhin ist die Position des Keepers mit die einzige Position im Kader, über die sich Trainer Armin Veh in der Winterpause keine Gedanken machen muss. Es ist definitiv nicht selbstverständlich, dass man nach dem 9-Millionen-Abgang von Trapp im Sommer zu Paris St. Germain direkt einen solch adäquaten Ersatz gefunden hat. Hradeckys Ersatzmann ist Heinz Lindner. Der Österreicher hatte sich in der Vorbereitung selbst große Hoffnungen auf einen Stammplatz gemacht, musste sich dann aber doch dem finnischen Nationalkeeper geschlagen geben.

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