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Schalke: Heldt zieht positive Bilanz

Bei den Schalkern ist man froh, dass man zum Ende der Rückrunde noch den Anschluss an die internationalen Plätze herstellen und damit den Absturz ins Mittelfeld der Liga verhindern konnte. Der 1:0-Sieg über die TSG 1899 reichte letztendlich zu 27 Punkten und damit einer ordentlichen Ausgangsposition für die anstehende Rückrunde. Insgesamt konnte sich auch Sportvorstand Horst Heldt über die Hinserie nicht beschweren.

schalke„Ich glaube, dass unsere Hinrunde facettenreich war und alles geboten hat“, so Heldt: „Verdiente Siege, schlechte Spiele, unnötige Niederlagen, viele Emotionen.“ So konnte man beispielsweise bei den Bremern einen tollen 3:0-Sieg einfahren, ding dann aber bei den Wolfsburgern völlig unnötig mit 0:3 unter. „Man kann die Hinrunde dritteln“, so Heldt, der damit auf den besten Saisonstart seit 44 Jahren anspielte. Im Anschluss gab es dann aber unter anderem Niederlagen gegen Dortmund, Bayern und Gladbach, was die Gesamtposition in der Liga wieder deutlich verschlechterte. „Das letzte Drittel war dann so durchwachsen“, sagte Heldt. „Wir haben Punkte gemacht – oder auch nicht.“

Außerhalb der Liga ist noch alles offen. Im DFB-Pokal ist man zwar etwas unglücklich ausgeschieden, dafür kann man aber in der Europa League überwintern, auch wenn man sich dort wohl einen leichteren Gegner wie Schachtjor Donezk für die Zwischenrunde gewünscht hätte. „Wir haben eine schwere Aufgabe erhalten. Trotzdem wollen wir so weit wie möglich kommen. Ich hoffe, dass wir in der Rückrunde noch viele Englische Wochen haben werden“, so Heldt, der vor dem Abflug ins Trainingslager in Florida (4. bis 14. Januar) schon eine positive Bilanz zog: „Das Entscheidende ist, dass wir uns angesichts unserer Punkte positioniert haben. Nicht so wichtig ist, ob wir die Hinrunde als Vierter, Fünfter oder Siebter beenden, sondern dass wir auf Schlagdistanz zu den Mannschaften bleiben, die international spielen wollen. Wir wollen versuchen, eine gute Vorbereitung mit wenig Verletzungen zu haben, dann sehe ich uns in der Lage, nach dem 34. Spieltag da zu stehen, wo wir uns selber sehen.“

Dabei spielen natürlich auch noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Unter anderem hat Heldt beim Aufsichtsrat ein Millionenbudget für die kommende Wintertransferperiode beantragt und dieses auch bewilligt bekommen. Bleibt abzuwarten, in welchen Spieler oder in welche Spieler die Königsblauen in den nächsten Wochen investieren werden. Fakt ist, dass man die Schalker im Rennen um die ersten 4 Plätze definitiv auf der Rechnung haben muss.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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