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Stuttgart: Ginczek fällt lange aus

Noch vor wenigen Wochen fragten sich die ersten wann man ihn wohl das erste Mal in den Reihen der Nationalmannschaft begrüßen können würde doch aktuell stellt sich eher die Frage, wann man ihn wieder im Trikot des VfB Stuttgart sehen wird. Die Rede ist von Stürmer Daniel Ginczek, der mit einem Bandscheibenvorfall im Nackenbereich nun mindestens bis zur kommenden Winterpause ausfallen wird. Heute war noch nicht einmal geklärt, ob er sich einer OP unterziehen muss oder nicht.

Vfb Stuttgart„Die Ärzte holen sich noch andere Meinungen ein und entscheiden dann über das weitere Vorgehen“, so Robin Dutt am Rande des 2:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim: „Aber letztlich muss er selbst entscheiden, ob man die Verletzung konservativ oder operativ behandelt.“ Für den Stuttgarter Sportdirektor ist der Ausfall Ginczeks eine „Hiobsbotschaft für die Mannschaft. Der Bandscheibenvorfall hat sich langsam entwickelt. Daniel hatte immer wieder Verspannungen, aber es gab keinen konkreten Vorfall. Im Training, wenn es warm war, hatte er keine Beschwerden, aber meistens morgens beim Aufstehen. Die Sache hat sich diesmal verschärft. Jetzt hat sich herausgestellt, dass ein Wirbel auf das Knochenmark drückt.“

Der Ausfall des Leistungsträgers trifft den Abstiegskandidaten nun schwer, denn Ginczek war bisher einer der wenigen Lichtblicke in einer schweren Saison. In Hoffenheim brachte Coach Alexander Zorniger Daniel Didavi und Tobias Werner an vorderster Front allerdings wurde schnell klar, dass beide sich eigentlich nicht zum Stoßstürmer eignen. „Wir hatten eben andere Typen auf dem Platz“, so Dutt zur kontrollierteren Spielweise, die man nun aber nicht unbedingt beibehalten möchte, denn die Schwaben haben nach dem Remis noch immer nur einen Sieg auf dem Konto. Neben Ginczek fehlte im Derby auch Kapitän Christian Gentner, der sich schon länger mit Achillessehnenprobleme herumschlägt. Filip Kostic fehlt der Mannschaft ebenfalls, denn der Flügelflitzer muss erst noch einen Muskelfaserriss im Oberschenkel auskurieren. Bei Genter wird es wohl für das kommende Spiel in zwei Wochen gegen Ingolstadt reichen. Der Kroate hingegen kann noch nicht sicher sagen wie weit es bis dahin gehen wird.

Am Ende müssen die Stuttgarter mit dem 2:2 gegen Hoffenheim zufrieden sein, denn lange sah wieder alles nach einer unverdienten Niederlage aus. Erst kurz vor Schluss konnte Werner den Ausgleich besorgen und das war für Robin Dutt ein extrem wichtiger Punkt der sich nun auch auf die komplette Restsaison auswirken soll. „Ich kann mich noch erinnern als wir im vergangenen Jahr sieben Spiele nicht gewonnen hatten. Dann sind wir nach Hannover, haben dort 1:1 gespielt, und wussten nicht so Recht, wofür der Punkt gut ist. Hinterher haben wir es gewusst“, so der Sportdirektor. Bleibt abzuwarten, inwiefern der Zähler dem VfB in dieser Saison mental weiterhelfen wird.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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