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Stuttgart: Gentner ohne Klartext

Bei den Stuttgartern war die Stimmung nach dem ersten Saisonsieg endlich besser, doch nun geht es schon wieder den Bach runter. Mit nur 3 Punkten und dem 17. Tabellenplatz kann man nicht leugnen, dass man mitten in einer Krise steckt. Kapitän Christian Gentner bleibt trotzdem weiter optimistisch, dass man das Ruder früher oder später rumreißen können wird. Doch auch er als Spieler ist gefordert eine entscheidende Schwachstelle endlich unter Kontrolle zu bringen.

Vfb StuttgartGenter war beim 1:3 gegen die Gladbacher noch mit einem Eigentor aufgefallen. Es war mal wieder ein Spiel, dass man nicht hätte verlieren müssen. Der VfB hatte vor allem in der Schlussphase beim Stand von 1:2 unzählige Chancen zum Ausgleich, der aber mal wieder ausblieb. Derzeit rangieren die Schwaben auf dem vorletzten Tabellenplatz. Und die Aufgaben werden nicht leichter, denn jetzt steht das Derby gegen die TSG 1899 Hoffenheim an, die mit einem 3:1-Sieg gegen Augsburg im Rücken sicherlich auch ordentlich Selbstvertrauen getankt hat. „Die werden keine hängenden Köpfe haben und dennoch glauben wir weiter an uns“, so Gentner.

Doch nur der Glaube wird den Stuttgartern nicht ausreichen, denn zunächst müssten die Schwaben ihre Abwehr in den Griff bekommen. Vor allem die Innenverteidiger offenbaren immer wieder große Schwächen im Umschaltspiel und bei gegnerischen Kontern, was vor allem in den Spielen gegen Gladbach und Schalke aufgefallen ist. Dabei ist natürlich auch Gentner gefragt, der neben Serey Dié die Sechserposition bedient. So bringt es natürlich nichts wenn man nach den Spielen immer wieder die positiven Sachen hervorhebt. „Fußball ist ein Ergebnissport“, so die nüchterne, aber richtige Analyse von Augsburgs Trainer Markus Weinzierl. Dem FCA erging es gegen Hoffenheim ähnlich, denn auch sie haben ihre Chancen einfach nicht genutzt und stehen am Ende zum 5. Mal in dieser Saison mit leeren Händen da.

Mit solchen Aussagen halten sich die Verantwortlichen beim VfB noch zurück. „Bei all den Chancen könnte der Ball auch das eine oder andere Mal reinrutschen“, so Gentner. Bei den 8 Chancen gegen Gladbach wollte das aber nicht gelungen: „Für mich ist eine Entwicklung zu erkennen. Es wirkt sich nur nicht auf das Ergebnis aus“, so der Kapitän optimistisch. Nach nun 7 gespielten Partien brauchen die Schwaben ihren Kapitän mehr als je zuvor, dabei ist bisher noch einmal geklärt, ob dieser im Spiel gegen Hoffenheim überhaupt mit dabei sein kann, denn der 30-Jährige klagte nach dem Spiel am Samstag noch über Schmerzen an der Achillessehne. Bleibt abzuwarten, wie die „Entwicklung“ bei den Stuttgartern weiter voranschreiten wird.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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