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Dortmund: Bürki neue Nummer 1

Bei den Dortmundern konnte sich Roman Bürki im Kampf um den Platz zwischen den Pfosten vor seinem Namnesvetter Weidenfeller durchsetzen. Morgen wird der Schweizer im ersten Spiel der Saison gegen Gladbach von Beginn an auf dem Feld stehen. Immerhin darf Weltmeister Weidenfeller zunächst in den beiden Europa-League-Playoffs gegen Odds BK Skien ran.

Borussia DortmundGestern fiel die Entscheidung und Trainer Thomas Tuchel teilte diese recht zeitnah seinen Keepern mit. In der Vorbereitung sollen beide so dicht beieinander gewesen sein, dass es am Ende eine Zentimeterentscheidung war. Vor allem Weidenfeller musste diese Entscheidung nun erst einmal verdauen, nachdem er jahrelang die unangefochtene Nummer 1 beim BVB war. Nun ist es natürlich gut möglich, dass der Routinier ähnlich wie es der FC Barcelona handhabt in den Pokalwettbewerben zum Einsatz kommt, diese Meldung wollte Tuchel aber noch nicht bestätigen. Zumindest die beiden Play-offs gegen den norwegischen Vertreter Odds BK Skien hat Weidenfeller aber zunächst einmal sicher.

Nun kann Bürki im ersten Spiel gleich gegen eine Spitzenmannschaft beweisen, dass er sich den Platz als Nummer 1 verdient hat. Thomas Tuchel ist davon überzeugt, dass die Gladbacher den Dortmundern alles abverlangen werden. Fehlen werden dem neuen Coach derweil Nuri Sahin, Oliver Kirch und Erik Durm, die allesamt noch verletzt sind. Neven Subotic kann nach einer Rückenverletzung immerhin schon wieder mit der Mannschaft trainieren. „Wir werden gegen Gladbach sehr aufmerksam, sehr schlau, sehr präzise und sehr schnell spielen müssen, um zu Torchancen zu kommen, und sehr aufmerksam, sehr früh verteidigen müssen“, so Tuchel, der davon überzeugt ist, dass seine Mannschaft schon sehr weit ist: „Wir fühlen uns in der Lage, Gladbach sofort herauszufordern.“

Vor allem die schnellen Gegentore will man in dieser Saison weitestgehend vermeiden. In der abgelaufenen Spielzeit musste man gleich viermal schon in der ersten Minute den Ball aus dem eigenen Netz holen. Unvergessen ist das 1:0 von Karim Bellarabi am ersten Spieltag nach nicht einmal 9 Sekunden. 42 Gegentore hat der BVB am Ende bekommen. Vor allem Abwehrchef Mats Hummels hat bereits verlauten lassen, dass man diese Zahl wieder deutlich nach unten korrigieren möchte.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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