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Gladbach: Favre ärgert das Pokal-Aus

Bei der Auslosung freuten sich die Gladbacher noch über den Namen Arminia Bielefeld, doch das Erwachen nach der 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen tat den Fohlen nun doppelt weh. Nun sucht man bei der Borussia die Gründe für das Versagen. Zumindest Trainer Lucien Favre scheint schon einen möglichen Grund gefunden zu haben, denn er kritisierte die forschen Töne, die im Vorfeld dieser Partie angeschlagen wurden.

gladbachNach der Partie gegen Bielefeld merkte man Lucien Favre die Enttäuschung an, denn seine Fohlen haben sich gegen den Drittligisten mehr oder weniger blamiert. „Wir wissen, dass es überall schwer ist. Es war in Offenbach schwer für uns, und es war klar, dass es auch bei einem Drittligisten schwer sein würde“, so der Coach. Das sind die standardisierten Aussagen, die ein Bundesligist vor und nach einer solchen Partie bringt, allerdings muss man erwarten können, dass ein Team, das nächste Saison vermutlich Champions League spielt, auch einen Drittligisten im Pokal an die Wand spielen kann. „Wir haben versucht, Fußball zu spielen“, so Favre, der aber dabei zusehen musste, wie die robusten Bielefelder immer auf Höhe des Geschehens waren.

Letztendlich blieb es bei dem Versuch, denn nur über Ballbesitz gewinnt man auch gegen Bielefeld nicht. „Unsere Bewegung war nicht gut, nicht gut genug. Wir hatten zu wenig Aktionen, die Ballzirkulation war zu langsam“, so Favre, der aber nicht davon ausgeht, dass seine Kicker ein Einstellungsproblem hatten: „Wir sind viel gelaufen. Aber nicht immer richtig.“ Nun ist der Traum vom Finale in Berlin also geplatzt. Endlich mal wieder einen Titel holen, das war der große Wunsch der Fans und der Verantwortlichen und mit einem möglichen Halbfinale wäre man diesem Ziel wieder einen großen Schritt näher gekommen. Schon früh im Turnier sprachen einige Spieler von dem ganz großen Wurf, was aber nicht der Mentalität von Lucien Favre entspricht. „Ich weiß nicht, wer gesagt hat, dass wir nach Berlin wollen. Ich habe das ganz sicher nie gesagt. Ich habe gesagt, wir haben ein Spiel in Bielefeld, fertig. Vom Finale zu reden, wenn man gerade mal im Viertelfinale steht, ist immer gefährlich“, so der Schweizer.

Nun kann man den Fokus also wieder voll auf die Liga legen, denn in den letzten Spielen geht es darum den 3. Platz um jeden Preis zu verteidigen um sich dadurch direkt für die Champions League zu qualifizieren. Derzeit sieht es so aus, als wären die Leverkusener der einzige Gegner. Die Werkself hat derzeit 2 Zähler Rückstand, auf die fünftplatzierten Schalker haben die Fohlen mittlerweile schon 10 Punkte Vorsprung.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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