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Bayern: Allzweckwaffe Müller

Bei den Bayern steht quasi jetzt schon fest, dass Thomas Müller nach seiner Pause im Spiel gegen Gladbach am kommenden Wochenende gegen Dortmund wieder von Beginn an auf dem Feld sein wird. Vermutlich wird er auf der rechten Seite für den verletzten Arjen Robben agieren, der aufgrund seines Bauchmuskelrisses noch einige Zeit ausfallen wird. Eigentlich fühlt sich der Angreifer in der Sturmzentrale etwas wohler, doch hier ist Robert Lewandowski unter Trainer Pep Guardiola gesetzt.

FC-BayernNun ist Müller wie so viele Bayern-Spieler nicht nur für eine Position geeignet. Der Weltmeister kann in der Offensive nahezu überall aufgestellt werden und bringt rechts wie links seine Leistung. Wahrscheinlich könnte man den schlacksigen Oberbayern auch als Innenverteidiger bringen. Für ihn zählt in erster Linie, dass er auf dem Feld steht und seiner Berufung nachgehen kann. Einen engagierteren Kicker wird man wohl kaum finden, denn Müller hat Spaß am Spiel und das sieht man ihm in jeder der 90 Minuten auf dem Platz an. Natürlich ist er nicht für extrem schöne Tore bekannt, doch der Vollblutstürmer hat sowohl bei den Bayern als auch in der Nationalmannschaft eine tolle Statistik vorzuweisen und letztendlich zählt ja auch nur, dass der Ball über die Linie rollt.

Egal wie hoch die Bayern führen, Müller gibt immer Vollgas und will seinen nächsten Treffer markieren. Erst nach dem Abpfiff kann die gegnerische Verteidigung durchatmen, denn Müller ist extrem schwierig zu spielen. Er hat oft für den Gegenspieler nicht nachvollziehbare Laufwege und schmeißt sich immer mit 100 Prozent in die Zweikämpfe. Manche nennen es unlogisch, doch gerade die unkonventionellen Laufwege der Nummer 25 zeugen von extremer Spielintelligenz. Kaum ein anderer Kicker auf der Welt kann ihm diesbezüglich das Wasser reichen und so ist es kein Wunder, dass man ihn beim FCB nie wieder missen möchte. Sicherlich sind auch andere Topklubs an Müller interessiert, doch wer den Stürmer kennt der weiß, dass es ihn wohl eher nicht zu einem anderen Verein zieht.

Schon 2009 war er unter seinem damaligen Coach Louis van Gaal gesetzt, der wohl der erste ganz große Fan des Knipsers war. Gegen Gladbach durfte er nun zuletzt nicht ran, da er von Guardiola eine Verschnaufpause verordnet bekam. Eigentlich wollte man ihn über die kompletten 90 Minuten auf der Bank lassen, doch durch Robbens Verletzung stand er dann doch wieder ab der 24. Minute auf dem Feld, konnte die Niederlage gegen die Fohlen aber auch nicht verhindern. In den nächsten Wochen wir er nun vermutlich immer auf der rechten Seite zum Einsatz kommen. Die Vielzahl seiner 18 Treffer und 14 Vorlagen in dieser Spielzeit brachte er allerdings als alleiniger Stürmer zustande. „In der Mitte bin ich am gefährlichsten“, so Müller gegenüber dem kicker. Gegen die Dormtunder wird er aber wohl auch über rechts seine Torgefahr zeigen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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