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Hoffenheim: Leipzig kein Thema für Gisdol

Von diesem Thema hat Markus Gisdol mittlerweile wohl schon die Schnauze voll und so wundert es niemanden, dass er Fragen, die das Wort Leipzig beinhalten, mehr oder weniger schon unkommentiert lässt. Der Coach der Hoffenheimer will nach eigenen Aussagen seinen Vertrag im Kraichgau auf jeden Fall erfüllen und auch eine Verlängerung über 2016 hinaus ist keinesfalls ausgeschlossen, allerdings gäbe es diesbezüglich bislang noch keine konkreten Neuigkeiten: „Da gibt es keine Zwischenmeldungen, wenn es etwas zu verkünden gibt, werden wir uns melden“, so Gisdol.

hoffenheimImmer wieder wird Gisdol mit RB Leipzig in Verbindung gebracht, doch angeblich soll es bisher keinen Kontakt zu den Bullen gegeben haben. Dabei wurde sein Name von Ralf Rangnick genannt, für den er früher bereits als Assistent gearbeitet hat. Gisdol würde den Anforderungen entsprechen, vor allem was die Spielphilosophie angeht. Ein weiterer Name ist auch Thomas Tuchel, der nach seinem Aus bei den Mainzern aber gefühlt bei jedem zweiten Verein im Gespräch ist. Lange dachten die Experten, dass Tuchel definitiv im kommenden Sommer übernehmen würde, doch dieser scheint noch etwas zu zögern. Ein möglicher Grund ist da natürlich, dass die Leipziger drauf und dran sind doch nicht direkt in die Bundesliga zu marschieren.

Doch wieso sollte Gisdol den Weg in die 2. Liga antreten, wenn er mit den Hoffenheimern auch in dieser Saison wieder eine sehr ordentliche Leistung im deutschen Oberhaus zeigt? Des Weiteren findet der Coach im Kraichgau nahezu perfekte Bedingungen vor, die es zu Rangnicks Zeiten damals noch nicht gab. Also wieso sollte er sich nun wieder hinter seinem ehemaligen Chef einreihen, wenn er bei der TSG die Zügel ganz allein in der Hand hält? Geld würden nun viele sicherlich denken, doch in Sinsheim wird Gisdol vermutlich auch nicht am Hungertuch nagen. „Sie kennen ja die besondere Geschichte, die den Trainer und mich verbindet, und den Weg, den wir jetzt gemeinsam gegangen sind“, so TSG-Manager Alexander Rosen, der zusammen mit Gisdol den Verein vor rund 2 Jahren vor dem sportlichen K.O. bewahrt hat: „Ich wünsche mir, dass ich so lange wie möglich mit ihm hier zusammenarbeiten kann. Das ist, was zählt. Leipzig ist kein Thema, vielmehr befindet sich Markus Gisdol in Gesprächen mit uns. Wir sehen zu, dass wir das hinbekommen.“

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