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Kaiserslautern: Heintz fehlt mehrere Wochen

Der FCK musste unter der Woche einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen. Innenverteidiger Dominique Heintz musste am vergangenen Wochenende im Spiel gegen den FSV Frankfurt vorzeitig ausgewechselt werden und am Dienstag ergaben weitere Untersuchungen nun, dass er sich einen Muskelbündelriss im hinteren rechten Oberschenkel zugezogen hat. Damit wird der U21-Nationalspieler den Lauterern mehrere Wochen fehlen.

fckMit Tim Heubach steht zwar ein passender Ersatz bereit, allerdings hat dieser noch nicht die nötige Spielpraxis, um bereits bei 100 Prozent zu sein. Gegen die Braunschweiger durfte er zum Rückrundenauftakt ran und die zweite Halbzeit gegen Frankfurt stand er auf dem Platz. In beiden Spielen zeigte der Blondschopf, dass er ebenfalls ein guter Verteidiger ist. Vielleicht ist nun seine Chance gekommen, sich nach seinem Wechsel auch langfristig beim FCK in die Stammformation zu spielen. Für den FCK geht es morgen darum die schlechteste Saisonleistung wieder zu egalisieren und gegen Fürth vor heimischer Kulisse einen Dreier einzufahren. Schon direkt nach dem Spiel gegen die Hessen richteten die Akteure den Blick nach vorne. „Am Freitag gegen Fürth müssen wir alles raushauen und die drei Punkte daheim behalten“, so Chris Löwe am Wochenende. Nur wenige Tage nach der ersten Niederlage der Rückrunde haben die Betzebuben nun die nächste Chance sich im Aufstiegsrennen einen Vorteil zu verschaffen.

Bislang haperte es in dieser Saison bei Unentschieden oder Niederlagen immer an den vergebenen Torchancen, doch am Sonntag brachte die Elf von Trainer Kosta Runjaic nach vorne kaum etwas zustande. Lediglich ein einziger Torschuss aus dem Spiel von Chris Löwe und ein verlängerter Freistoß wurden etwas gefährlich vor dem Kasten von FSV-Keeper Patric Klandt, doch trotz 20-minütiger Überzahl wollte der Ball einfach nicht über die Linie oder in deren Nähe rollen. „Das Offensivspiel, die Kreativität, alles, was uns auszeichnet, hat heute gefehlt“, so Kapitän Willi Orban nach der Partie, allerdings wusste auch der U21-Nationalspieler schnell die richtigen Worte für die kommende Aufgabe zu finden: „Das müssen wir am Freitag besser machen.“ Durch die Serie zum Rückrundenauftakt ist der 1. FC Kaiserslautern aber noch immer in einer guten Ausgangsposition. Ingolstadt liegt weiter unangefochten an der Tabellenspitze, doch dahinter konnten sich die Darmstädter, die Karlsruher und auch der FCK mit je 38 Punkten schon etwas von der Konkurrenz absetzen. Weitere Niederlagen sollten den roten Teufeln nun so schnell aber trotzdem nicht passieren, denn die Teams dahinter lauern nur auf Ausrutscher der Favoriten.

Kategorie: 2. Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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