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CL-Viertelfinale: Bayern und Barca nur 1:1

Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League kamen die Bayern gestern nicht über ein 1:1 gegen Manchester United hinaus. Ein besseres Ergebnis wäre durchaus drin gewesen, allerdings standen die Hausherren sehr gut in der Defensive. Nichts desto trotz haben die Münchner nun sehr gute Karten für das Rückspiel, auch wenn sie dabei auf Bastian Schweinsteiger verzichten müssen. Im zweiten Viertelfinale gab es zwischen Atletico Madrid und Barcelona auch keinen Sieger. Die Spanier trennten sich im Camp Nou ebenfalls 1:1.

Wettskandal im Fußball 2013Remis trotz 80% Ballbesitz

Die Bayern waren im Old Trafford vor allem in den ersten 45 Minuten drückend überlegen. Teilweise hatte der deutsche Rekordmeister bis zu 80% Ballbesitz, während die Red Devils mit 11 Mann vor dem eigenen Strafraum kampierten. Trotz dieser Quote blieben größere Torchancen aus. Die beste Gelegenheit hatten die Hausherren. Nach einem Pass von Wayne Rooney kam Jerome Boateng ins Straucheln, was Dany Welbeck nutzten konnte und somit freie Bahn hatte. Der Stürmer scheiterte allerdings mit seinem verunglückten Lupfer an Manuel Neuer.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielablauf nur sehr wenig. Zwar sah man Manchester United etwas energischer in die Zweikämpfe gehen, doch die Bayern hatten weiter das Zepter in der Hand. Nach 58 Minuten gab es dann allerdings einen Nackenschlag, denn ManU ging durch Vidic nach einer Ecke in Führung. Lange sollte das 1:0 allerdings nicht Bestand haben, denn nur 10 Minuten später netzte Bastian Schweinsteiger per Dropkick zum Ausgleich ein. Trainer Guardiola wechselte mit Götze und Mandzukic noch 2 Offensivkräfte ein, allerdings blieb es bis zum Schluss beim Remis. Ein negatives Highlight gab es allerdings noch, denn der bereits gelb vorbelastete Bastian Schweinsteiger sah nach einem taktischen Foul an Wayne Rooney die Ampelkarte und wird somit im Rückspiel vor heimischer Kulisse fehlen.

Atletico hofft dank Diego

Im rein spanischen Duell zwischen dem FC Barcelona und Atletico Madrid erwischten die Gäste aus der Hauptstadt zunächst den besseren Start. Gerade der ehemalige Katalane David Villa hatte bereits nach 5 Minuten die große Chance zum 1:0, scheiterte aber knapp. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Hausherren die Kontrolle, allerdings stand Atletico hintern gewohnt sicher. Kein Wunder, denn die Rojiblancos haben nicht nur die beste Abwehr der Primera Division, sondern auch die beste Defensive der Champions League. Zwar gab es keine Höhepunkte in Form von Toren, jedoch mussten beide Seiten in der ersten Halbzeit 2 negative Momente verdauen. Bei Barca musste Pique verletzt ausgewechselt werden und bei Atletico erwischte es Goalgetter Diego Costa, für den der ehemalige Wolfsburger Diego in die Partie kam.

Nach dem Seitenwechsel drängte Barca auf das 1:0, doch ähnlich wie im Spiel der Bayern machte auch hier der „Außenseiter“ das erste Tor. Es war Diego, der aus gut 25 Metern eine Strahl abließ und Pinto im Tor der Katalanen keine Chance ließ. Doch die sonst so sichere Abwehr Atleticos hielt dieses Mal nicht über 90 Minuten. In der 71. Minute steckte Iniesta die Kugel durch die komplette Verteidigung zu Neymar durch, der aus vollem Lauf abzog und somit den Ausgleich besorgte. Am kommenden Mittwoch haben die Rojiblancos trotzdem alle Trümpfe in der eigenen Hand, denn schon ein mageres 0:0 würde ihnen zum Einzug ins Halbfinale reichen.

Dortmund will Chancen wahren

Heute wird es nun für die Dortmunder ernst. Trainer Jürgen Klopp sieht dem Spiel gelassen entgegen und vertraut auf die Fähigkeiten seiner Jungs. Einen Sieg erwartet allerdings niemand so wirklich, denn Real Madrid scheint in dieser Saison um Klassen besser zu sein als noch vor einem Jahr, als man die Spanier im Halbfinale ausschalten konnte. In allen Interviews konnte man heraushören, dass man sich so verkaufen will, dass man noch die Chance hat, im Rückspiel vor heimischer Kulisse das Ruder rumzureißen. Im letzten Viertelfinale treffen heute Abend zeitgleich der FC Chelsea und Paris St. Germain aufeinander.

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