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Stuttgart: Ulreich glaubt an Europa

Die Stuttgarter überwintern als Tabellenzehnter, was vor der Saison sicherlich nicht der Anspruch der Schwaben war. Platz 10 bedeutet Niemandsland, denn sowohl nach oben als auch nach unten gibt es bereits einen kleinen Abstand. Zuletzt äußerte sich Keeper Sven Ulreich über die ersten 16 Spiele. Dabei kam schnell heraus, dass der 25-Jährige durchaus noch an die Europa League glaubt.

Vfb StuttgartSeit dem letzten Donnerstag haben die Stuttgarter schon Urlaub, denn der 17. Spieltag gegen die Bayern wurde wegen der Klub-WM auf den 29. Januar verschoben. Sven Ulreich verbrachte die Tage vor Weihnachten mit seiner Freundin in Rom. Persönlich konnte der Keeper durchaus zufrieden sein, doch mit der Situation der Mannschaft ist der 25-Jährige natürlich nicht ganz im Reinen. „Die Bilanz mit 31 Gegentoren in 16 Spielen ist verbesserungswürdig. Wir müssen in der Vorbereitung daran arbeiten, dass wir weniger Gegentore bekommen“, so Ulreich.

Vor der Saison wurde die Defensive eigentlich auf Serdar Tasci und Georg Niedermeier herum gebaut, doch Tasci verletzte sih gleich im ersten Spiel gegen Mainz und wechselte anschließend nach Russland zu Spartak Moskau. Niedermeier hingegen war vorher schon verletzt und konnte die ersten 9 Spiele nicht mitwirken. „Klar sollte man auf den Schlüsselpositionen in der Innenverteidigung und auf den Sechsern eingespielt sein. Doch wenn sich zwei gefunden hatten, folgten Verletzungen oder Sperren“, so Ulreich: „Die gesamte Mannschaft muss besser arbeiten, damit wir weniger Tore bekommen.“

Eine Serie ist beendet

Ulreich selbst musste ebenfalls zum ersten Mal seit langer Zeit auf der Tribüne Platz nehmen. Gegen Frankfurt zeigte er eine Top-Leistung, doch nach einem Zusammenprall mit Kadlec war seine Hand am nächsten Tag in sämtliche Farben gehüllt. Rund um die Knochen und Bänder war nahezu alles betroffen, was man an seiner Hand hat. Insgesamt war somit eine Pause von 3 Spielen unumgänglich. Dabei hatte Ulreich vor dieser Verletzung sagenhafte 108 Spiele am Stück bestritten. „Das kann nach dreieinhalb Jahren schon mal passieren. Schade, aber auch nicht schlimm. Wichtig ist, dass es gut ausgeheilt ist“, sagte Ulreich, der in dieser Zeit von Torsten Kirschbaum zwischen den Pfosten vertreten wurde: „Kirsche hat’s ordentlich gemacht, aber es ist was anderes, ob man mal zwei, drei Spiele macht oder ständig spielt.“

Für die Rückrunde sind die Ziele nun klar formuliert. Zunächst will man im Schwabenland natürlich mehr Punkte holen als in den ersten 16 Spielen und auch die europäischen Plätze sind noch nicht abgehakt. „Es ist ein enges Feld“, so Ulreich: „Wenn man eine Serie startet, ist man gleich wieder oben dabei. Ein Verein wie der VfB gehört ins internationale Geschäft. Das muss immer der Anspruch sein.“ Dafür müssen die Leistungen des VfB aber deutlich konstanter werden…

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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