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Ginczek mischt Nürnberg auf

So richtig zufrieden konnte man beim 1. FC Nürnberg nach dem 2:2 im Testspiel gegen die SpVgg Unterhaching wohl nicht sein, doch immerhin gab es 2 positive Nachrichten. Neuzugang Daniel Ginczek konnte mit 2 Treffern erneut überzeugen und Routinier Raphael Schäfer konnte einen Elfmeter parieren. Damit konnte der Schlussmann zwar die erste Testspielniederlage verhindern, mit 2 Gegentoren wird er aber dennoch nicht ins Reine kommen.

fcnSo bleiben die Nürnberger in der Vorbereitung weiterhin ungeschlagen und das ist lediglich Daniel Ginczek zu verdanken. Doch auch der gehaltene Elfer von Schäfer ist erwähnenswert, denn dieser Moment hat in der Karriere des Oldies noch nicht so oft stattgefunden. Zum letzten Mal war es am 22. August 2009 der Fall, als er gegen den damaligen Hannoveraner Jiri Stajner parieren konnte.

Zuvor untermauerte aber Ginczek eindrucksvoll seine Ambitionen. Der ehemalige Dortmunder, der zuletzt an den FC St. Pauli ausgeliehen war, konnte seine beiden Torchancen nutzen und avancierte damit zum Matchwinner. Vor allem ließ sich das 2:1 nach dem schönen Zusammenspiel mit Timo Gebhart auch spielerisch sehr gut ansehen. „Das ist schon mal ein Argument gewesen“, so Trainer Michael Wiesinger über den Auftritt seines neuen Schützlings. Aktuell muss sich der 22-Jährige beim Club noch mit Tomas Pekhart um den Platz in der Startformation streiten.

Immerhin konnte der Neuling nun aber schon in 4 von 5 Testspielen treffen. Einige ziehen nun gar den Vergleich zu Marek Mintal heran. Zwar sind beide von ihrem Spielstil her ganz unterschiedlich, doch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten erinnern schon an den Torschützenkönig von 2004/05. Immerhin trägt Ginczek nun auch die ehemalige Rückennummer 11 von Mintal.

Kiyotake fit – Antonio muss passen

Im Sturm konnte Ginczek also schon die ersten Duftmarken setzen, doch mit Josip Drmic und Pekhart stehen 2 weitere Kandidaten zur Verfügung. Mit Hiroshi Kiyotake wird nun auch noch ein weiterer Offensiver in die Vorbereitung mit einsteigen. „Das gibt ein Hauen und Stechen „, freut sich Wiesinger.

Doch auch in der Verteidigung sieht es personell besser aus als in der Vorsaison. Per Nilsson und Neuzugang Emanuel Pogatetz scheinen aktuell das Rennen um die gesetzte Innenverteidigung zu machen, doch mit Berkay Dabanli und Korczowski stehen 2 weitere Kandidaten bereit. Ein Weiterer wäre auch Marcos Antonio, doch der Brasilianer ärgert sich momentan mit einem Knorpelschaden herum. Vermutlich muss er sich in den nächsten Wochen erneut einer Operation unterziehen.

Ansonsten kann Wiesinger bis auf Mike Frantz eigentlich auf alle Profis zurückgreifen. Der 26-Jährige durfte sich gegen Unterhaching wegen seiner muskulären Probleme etwas schonen. Womöglich kann er aber schon am Mittwoch wieder aktiv werden, denn dann geht es in Grassau im Chiemgau gegen den direkten Konkurrenten Borussia Mönchengladbach.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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